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Netzvorhaben im Überblick

Was ist wo geplant? Wie ist der Planungsstand? Klicken Sie für weitere Informationen auf die Linien. Beachten Sie auch die Informationen unter der Karte.

Emden Ost – Osterath

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Emden Ost – Osterath
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
Amprion

Das BBPlG-Vorhaben Nr.1 bildet den nördlichen Teil des Korridor A, der eine der geplanten Nord-Süd-Verbindungen in Hochspannungsgleichstromübertragungs-Technik (HGÜ) ist. Der Leitungsneubau soll vorrangig als Erdkabel gebaut werden (siehe dazu BBPlG Erdkabelvorrang). Mit Hilfe des Vorhabens sollen die in der Nordsee durch Windenergieanlagen erzeugten Strommengen in den Westen transportiert werden. Nach Süden schließt sich das BBPlG-Vorhaben Nr.2 Osterath – Philippsburg (Ultranet) an.

Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt die Luftlinie zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Leitung. Wo genau die Leitung zwischen diesen Punkten geführt wird, muss im weiteren Planungsverfahren bestimmt werden.

Wolmirstedt – Wahle

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Wolmirstedt – Wahle.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT und 50Hertz

Das Vorhaben stärkt die Stromverbindungen zwischen den beiden Netzbetreibern und dient zum Abtransport von Onshore-Windenergie aus den ostdeutschen Bundesländern. Die bestehende 380-kV-Verbindung soll durch Umbeseilung verstärkt werden.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Bertikow – Pasewalk

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Bertikow – Pasewalk
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
50Hertz

Die bereits vorhandene Höchstspannungsleitung mit 220 kV wird durch eine geplante, leistungsfähigere 380-kV-Freileitung im Osten der Regelzone ersetzt.

Notwendig ist das Bauvorhaben, da die Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Regionen Uckermark und Vorpommern in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird. Die derzeit vorhandene Übertragungskapazität reicht nicht aus, um dem Transportbedarf der künftig onshore und offshore erzeugten Windenergie nachkommen zu können. Darüber hinaus kann auch konventionell erzeugter Strom über die geplante Leitung transportiert werden. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Der Kartenausschnitt basiert auf dem Antrag des Vorhabenträgers.

 

Vieselbach – Mecklar

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Vieselbach - Mecklar  angezeigt.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT und 50Hertz

Das Vorhaben erhöht die Übertragungskapazität zwischen Thüringen und Hessen und dient einer besseren Verbindung der Netzgebiete beider Netzbetreiber. Die Erhöhung der Übertragungskapazität soll durch eine Umbeseilung der bereits bestehenden 380-kV-Verbindung erreicht werden.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Pulgar – Vieselbach

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Pulgar - Vieselbach.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
50Hertz

Das Vorhaben beseitigt Überlastungen im Netz und soll über den Neubau einer zweisystemigen 380-kV-Leitung in bestehender Trasse und über die Anpassung der betroffenen Schaltfelder und -anlagen umgesetzt werden.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Röhrsdorf – Remptendorf

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Röhrsdorf – Remptendorf.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
50Hertz

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität zwischen Sachsen und Thüringen und soll den Neubau einer zweisystemigen 380-kV-Leitung in bestehender Trasse sowie die Anpassung der betroffenen Schaltfelder und -anlagen umfassen.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Metternich – Niederstedem

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Metternich – Niederstedem.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben dient dem Abtransport von Windstrom aus der Eifel, wobei auch die Anbindung von Luxemburg und Frankreich verbessert wird. Es soll eine 380-kV-Leitung in bestehender 220-kV-Trasse neu errichtet werden. Dabei werden auch die Schaltanlagen in Niederstedem und Wengerohr erweitert und umstrukturiert.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf. Für einen Teilabschnitt ist im Kartenausschnitt die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

 

Mecklar – Grafenrheinfeld

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Mecklar – Grafenrheinfeld
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT

Das Vorhaben schließt die noch fehlende Verbindung zwischen Mecklar und Grafenrheinfeld und erhöht die Übertragungskapazität zwischen Bayern und Hessen als Fortsetzung des EnLAG-Vorhabens Nr. 6 Wahle-Mecklar. Es sieht einen Neubau von zwei 380-kV-Systemen zwischen den beiden Umspannwerken vor.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Redwitz – Schwandorf

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Redwitz – Mechlenreuth – Etzenricht – Schwandorf.
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität innerhalb Bayerns und soll durch einen Neubau einer 380kV-Leitung in bestehender Trasse sowie die Ertüchtigung der Schaltanlagen umgesetzt werden.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Urberach – Daxlanden

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Urberach – Daxlanden.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
Amprion und TransnetBW

Aktuell werden im Großraum Frankfurt/Karlsruhe Leitungen auf der Spannungsebene 220 kV betrieben. Im Rahmen des Vorhabens soll die großräumige Umstellung vom 220-kV-Betrieb auf den 380-kV-Betrieb erfolgen, um die Übertragungskapazität in dieser durch hohe Lasten geprägten Region zu erhöhen.

Das Vorhaben gliedert sich in insgesamt sechs Einzelmaßnahmen:

Maßnahme Urberach – Pfungstadt – Weinheim
Maßnahme Weinheim – Daxlanden
Maßnahme Weinheim – G380
Maßnahme G380 – Altlußheim
Maßnahme Altlußheim – Daxlanden

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf. Für einen Teilabschnitt ist im Kartenausschnitt die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Osterath – Philippsburg (Ultranet)

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Osterath - Phillippsburg (Ultranet). Quelle: BNetzA
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
Amprion und TransnetBW

Das Vorhaben bildet den südlichen Teil des als Korridor A bezeichneten Leitungsprojekts von der Nordsee bis nach Süddeutschland. Nach Norden wird es ergänzt durch das BBPlG-Vorhaben Nr.1 Emden Ost – Osterath.

Der Netzverknüpfungspunkt Osterath sorgt dafür, dass in windarmen Zeiten die Versorgungssicherheit durch Kraftwerke im Rhein-Ruhr-Gebiet sichergestellt werden kann.

Die Hochspannungsgleichstromübertragungsleitungen (HGÜ) sollen weitestgehend über bereits bestehende Mastsysteme laufen.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Grafenrheinfeld – Großgartach

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Grafenrheinfeld  – Großgartach
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT und TransnetBW

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität im Nordosten von Baden-Württemberg. Es soll durch Netzverstärkung und einen Neubau in bestehender Trasse umgesetzt werden und besteht aus zwei Einzelmaßnahmen:

Maßnahme Grafenrheinfeld – Kupferzell
Maßnahme Großgartach – Kupferzell

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Daxlanden – Eichstetten

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Daxlanden – Eichstetten
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TransnetBW

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität in der Rheinebene. Für die Strecke ist teilweise der Einsatz von Hochtemperaturleiterseilen als Pilotprojekt vorgesehen.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Rommelsbach – Herbertingen

Bild: 
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität im Raum südliches Baden-Württemberg. Es soll über die Errichtung einer neuen 380-kV-Leitung in bestehender Trasse umgesetzt werden.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Wullenstetten – Niederwangen

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Wullenstetten – Niederwangen.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
Amprion und TransnetBW

Das Vorhaben soll als unterstützende Maßnahme die Übertragungskapazität nach Österreich steigern. Hierfür ist eine Umbeseilung und Spannungserhöhung in bestehender Trasse vorgesehen.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Bärwalde – Schmölln

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Bärwalde – Schmölln.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
50Hertz

Es bestand bereits eine 380-kV-Verbindung. Das Vorhaben dient dem Abtransport zunehmender Erzeugung aus erneuerbaren Energien aus der Netzbetreiber-Regelzone. Die Höchstspannungsleitung wurde verstärkt, um die Übertragungskapazität zu erhöhen.

Die Leitung ist seit 2014 in Betrieb.

Abzweig Welsleben – Förderstedt

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Abzweig Welsleben – Förderstedt
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
50Hertz

Das Vorhaben umfasst die 380-kV-Netzeinbindung der Anlage Förderstedt in die Leitung Wolmirstedt – Ragow und dient dem Abtransport von Rückspeisungen aus erneuerbaren Energien aus den unterlagerten Verteilernetzen. Im Gegenzug werden nach Inbetriebnahme der 380-kV-Anlage Förderstedt die 220-kV-Leitungen zwischen Förderstedt und Magdeburg sowie zwischen Förderstedt und Wolmirstedt frei und können nachgenutzt oder rückgebaut werden.

Das Projekt ist realisiert, die Netzverstärkung befindet sich seit 2015 im Betrieb.

Abzweig Parchim Süd – Neuburg

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Abzweig Parchim Süd - Neuburg.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
50Hertz

Das Vorhaben ist erforderlich, da die bereits genehmigten oder in Planung befindlichen Einspeiseprojekte aus Windenergie, Photovoltaik oder Biomasse in der Region Crivitz-Neustadt-Parchim-Lübz die Belastungen der bestehenden Infrastruktur in den kommenden Jahren erhöhen.

Das Vorhaben profitiert demgegenüber von der historisch gewachsenen Kreuzung zweier Spannungsebenen und soll mit einem überschaubaren Eingriff in das Landschaftsbild eine wesentliche Verstärkung der Anbindung der Region Lübz erreichen.

Die Leitung ist seit 2014 in Betrieb.

 

Combined Grid Solution

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Kartenausschnitt zur Anbindung Offshore-Windpark Kriegers Flak mit Baltic 2
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
50Hertz

Um die Übertragungskapazität zwischen Deutschland und Dänemark zu erhöhen, wird zwischen dem deutschen Offshore-Windpark Baltic 2 und dem dänischen Offshore-Windpark Kriegers Flak eine Stromverbindungsleitung (Interkonnektor genannt) eingerichtet. Zusätzlich soll neben dem Austausch zwischen den Offshore-Windparks auch eine möglichst verlustarme Übertragung an Land realisiert werden.

Des Weiteren wird durch die gewählte Route ein erster Schritt in ein integriertes Stromnetz in der Ostsee vollzogen, in welches langfristig auch ein drittes Land (hier: Schweden) eingebunden werden könnte. Zusätzlich werden durch das Vorhaben weitere Erzeugungseinheiten der erneuerbaren Energien in das bestehende Stromnetz integriert.

Brunsbüttel – Großgartach (SuedLink)

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Brunsbüttel - Großgartach
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT und TransnetBW

Das BBPlG-Vorhaben Nr. 3, Brunsbüttel – Großgartach, bildet gemeinsam mit dem BBPlG-Vorhaben Nr. 4, Wilster – Grafenrheinfeld, den sogenannten Korridor C. Dieser stellt einen der drei zentralen Transportkorridore von Nord- nach Süddeutschland dar. Durch die Stilllegung von Kernkraftwerken in Süddeutschland entsteht Transportbedarf für die insbesondere in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein produzierte Windenergie in die Verbrauchszentren im Süden Deutschlands.

Das Vorhaben ist als Leitungsneubau in Hochspannungsgleichstromübertragungs-Technik (HGÜ) geplant und soll vorrangig als Erdkabel gebaut werden (siehe dazu BBPlG Erdkabelvorrang).

Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt die Luftlinie zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Leitung. Wo genau die Leitung zwischen diesen Punkten geführt wird, muss im weiteren Planungsverfahren bestimmt werden.

Grundsätzlich soll für die HGÜ-Leitungen in Erdkabeltechnik eine möglichst kurze Verbindung zwischen Anfangs- und Endpunkt gefunden werden. Raumwiderstände wie Siedlungen, Naturschutzgebiete u.a. werden es notwendig machen, von der direkten Verbindung abzuweichen.  Somit könnten auch Gebiete, die nicht entlang der kürzesten Verbindung liegen, vom Leitungsbau betroffen sein. Unsere Postleitzahlensuche berücksichtigt daher auch Regionen, die weiter entfernt von der gedachten Luftlinie liegen.

Die BBPlG-Vorhaben Nr. 3 und 4 werden voraussichtlich weitgehend in derselben Trasse geführt werden. Die gemeinsame Strecke ist unter dem Namen SuedLink bekannt.

 

Oberzier – Bundesgrenze (BE)

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Oberzier - Bundesgrenze (BE) nach dem Bundesbedarfsplangesetz angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Es handelt sich bei dem Vorhaben um die erste Verbindung auf Übertragungsnetzebene zwischen Belgien und Deutschland. Das Vorhaben verspricht wesentliche Vorteile im europäischen Verbundbetrieb, auch im Hinblick auf die Niederlande.

Mit Hilfe der Hochspannungsgleichstromübertragungstechnik (HGÜ) kann aktiv im Netzbetrieb der Stromfluss gesteuert werden. Somit können eventuelle ungeplante Stromflüsse (Abweichungen zwischen Handelsergebnis und physikalischem Lastfluss) über das niederländische Stromnetz verringert werden.

Diese erhöhten, ungeplanten Lastflüsse in Nachbarländern stellen sich ein, wenn über das deutsche Übertragungsnetz der Transportbedarf von Norden nach Süden steigt und Ausweichmöglichkeiten über die Nachbarländer beansprucht werden müssen.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Wilhelmshaven – Conneforde

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Wilhelmshaven – Conneforde angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Derzeit besteht nur eine 220-kV-Verbindung. Im Rahmen des Vorhabens soll eine neue 380-kV-Leitung zwischen diesen beiden Umspannwerken errichtet werden, um die Übertragungskapazität in dieser Region zu erhöhen.

Eine Teilstrecke des Vorhaben ist als Pilotvorhaben für HDÜ-Erdkabel gekennzeichnet: abschnittsweise ist damit die Realisierung als Erdkabel möglich.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Bundesgrenze (AT) – Altheim

Bild: 
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Das Vorhaben dient nicht nur der Erhöhung der Kuppelkapazität zwischen Deutschland und Österreich, sondern auch dem Abtransport der Leistung eines geplanten Erdgaskraftwerkes im Raum Burghausen. Das Vorhaben trägt dazu bei, die erhöhten Transportaufgaben entlang einer europäischen Nord-Süd-Transportachse zu bewerkstelligen. Des Weiteren bindet es Speicherkapazitäten in der Alpenregion unter dem Kontext der Speicherung von überschüssiger erneuerbarer Energie ein.

Es besteht aus vier Einzelmaßnahmen: die Strecken Bundesgrenze (AT) – Altheim, Matzenhof – Simbach, Simhar – Pirach sowie Bundesgrenze (AT) – Pleinting.

Aktueller Status laut Bundesnetzagentur:
Bundesgrenze (Österreich) – Simbach: BY, 13 km, Planfeststellung: Antragsunterlagen werden vorbereitet, voraussichtlich 2021 realisiert

Matzenhof – Adlkofen: BY, 66 km, Raumordnungsverfahren: Antragsunterlagen wurden ausgelegt, voraussichtlich 2021 realisiert

Adlkofen – Altheim: BY, 7 km, Planfeststellungverfahren wurde eröffnet, voraussichtlich 2021 realisiert

Abzweig Simhar – Pirach: BY, 25 km, Raumordnungsverfahren: noch nicht begonnen, voraussichtlich 2024 realisiert

Bundesgrenze (Österreich) – Pleinting: BY, 47 km, Raumordnungsverfahren: noch nicht begonnen, voraussichtlich 2024 realisiert

Im Kartenausschnitt sind bestehende Leitungen, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden sollen, als graue Linien dargestellt.

NordLink

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Nordlink nach dem Bundesbedarfsplangesetz angezeigt.
Status: 
Vorhaben genehmigt oder im Bau
Betreiber: 
TenneT

Das Vorhaben dient der Errichtung einer direkten Verbindung zwischen Deutschland und Norwegen und soll als Gleichstromverbindung mit einer Übertragungskapazität in Höhe von bis zu 1.400 MW ausgeführt werden.

Der Interkonnektor schafft eine Verbindung zu Speicherkapazitäten im Ausland und kann dadurch in vielen Stunden des Jahres Engpässen im deutschen Übertragungsnetz von Nord- nach Süddeutschland entgegenwirken.

Zusätzlich kann durch die technische Ausführung als Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) der Stromfluss in Richtung Deutschland gesteuert werden, sollte es in Deutschland zu einer kritischen Netzsituation aufgrund einer geringen (nationalen) Einspeisung kommen.

Dies fördert auch den europäischen Binnenmarkt, in dem Marktgebiete stärker beziehungsweise unmittelbar verbunden und entsprechende Handelsflüsse realisiert werden können.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Emden Ost – Conneforde

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Emden Ost - Conneforde
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Derzeit besteht nur eine 220-kV-Verbindung. Im Rahmen des Vorhabens soll eine neue 380-kV-Leitung in bestehender 220-kV-Trasse errichtet werden, um die Offshore-Windparks in Niedersachsen anzuschließen und die Übertragungsleistung in Richtung Conneforde zu erhöhen.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Birkenfeld – Mast 115A

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Birkenfeld - Mast 115A nach dem Bundesbedarfsplangesetz angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
TransnetBW

Das Vorhaben umfasst den Neubau einer 380-kV-Doppelleitung und dient der Anpassung des Netzes an die Umstrukturierung der Erzeugungssituation in Baden-Württemberg.

Ein Neubau soll weitestgehend in bestehenden 110-kV-Trassen erfolgen. Die Schaltanlage Birkenfeld soll am bisherigen Standort der 220-kV-Anlage durch einen 380-kV-Neubau ersetzt werden.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Emden Ost – Halbemond

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Emden Ost – Halbemond
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Das Vorhaben von Emden Ost nach Halbemond dient der Erhöhung der Übertragungskapazität im nordwestlichen Niedersachsen und ist als 380 kV-Freileitung geplant. Insbesondere durch den Ausbau von Onshore-Wind in der Küstenregion Niedersachsens entsteht erhöhter Übertragungsbedarf. In Halbemond wird deshalb auch der Bau eines neuen Umspannwerkes notwendig. Hinzu kommt hier an Land transportierte Energie aus Offshore-Windparks. Auch im Umspannwerk Emden/Ost sind Anpassungsmaßnahmen für die Einbindung der neuen Freileitung notwendig. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Dollern – Elsfleth West

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Dollern – Elsfleth West
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT

Das Vorhaben dient dazu, auf See und an Land erzeugte Windenergie abzutransportieren. Hierfür ist die Verstärkung einer bestehenden 380 kV-Freileitung zwischen Dollern und einer zu errichtenden Schaltanlage bei Elsfleth vorgesehen. Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung als graue Linie, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 (Link zum NEP 2024) verstärkt werden soll, dargestellt. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Güstrow – Wolmirstedt

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Güstrow – Wolmirstedt
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
50Hertz

Zwischen Güstrow und Wolmirstedt soll eine vorhandene 220 kV-Freileitung durch eine 380 kV-Freileitung ersetzt werden, um die eingespeiste Windenergie abzuführen. Die geplante Freileitung soll überwiegend in bestehender Trasse verlaufen. Das Vorhaben gliedert sich in einen Abschnitt von Güstrow über Parchim Süd bis Perleberg und einen weiteren von Perleberg über Stendal West nach Wolmirstedt. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015. Das Vorhaben befand sich zum Inkrafttreten des aktualisierten BBPlG bereits im Planfeststellungsverfahren. Daher sind für dieses länderübergreifende Vorhaben weiterhin die jeweiligen Landesbehörden zuständig.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Wilster – Grafenrheinfeld (SuedLink)

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Wilster – Grafenrheinfeld
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT und TransnetBW

Das BBPlG-Vorhaben Nr. 4, Wilster – Grafenrheinfeld, bildet gemeinsam mit dem BBPlG-Vorhaben Nr. 3, Brunsbüttel – Großgartach, den sogenannten Korridor C. Dieser stellt einen der drei zentralen Transportkorridore von Nord- nach Süddeutschland dar. Durch die Stilllegung von Kernkraftwerken in Süddeutschland entsteht Transportbedarf für die insbesondere in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein produzierte Windenergie in die Verbrauchszentren im Süden Deutschlands.

Das Vorhaben ist als Leitungsneubau in Hochspannungsgleichstromübertragungs-Technik (HGÜ) geplant und soll vorrangig als Erdkabel gebaut werden (siehe dazu BBPlG Erdkabelvorrang).

Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt die Luftlinie zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Leitung. Wo genau die Leitung zwischen diesen Punkten geführt wird, muss im weiteren Planungsverfahren bestimmt werden.

Grundsätzlich soll für die HGÜ-Leitungen in Erdkabeltechnik eine möglichst kurze Verbindung zwischen Anfangs- und Endpunkt gefunden werden. Raumwiderstände wie Siedlungen, Naturschutzgebiete u.a. werden es notwendig machen, von der direkten Verbindung abzuweichen.  Somit könnten auch Gebiete, die nicht entlang der kürzesten Verbindung liegen, vom Leitungsbau betroffen sein. Unsere Postleitzahlensuche berücksichtigt daher auch Regionen, die weiter entfernt von der gedachten Luftlinie liegen.

Die BBPlG-Vorhaben Nr. 3 und 4 werden voraussichtlich weitgehend in derselben Trasse geführt werden. Die gemeinsame Strecke ist unter dem Namen SuedLink bekannt.

Punkt Neuravensburg – Bundesgrenze (AT)

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Punkt Neuravensburg – Bundesgrenze (AT)
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TransnetBW

Das Vorhaben 40 sieht zusammen mit dem Vorhaben 25 (Punkt Wullenstetten – Punkt Niederwangen) eine Umbeseilung und eine Spannungserhöhung in bestehender Trasse vor. Als unterstützende Maßnahme soll es die Übertragungskapazität nach Österreich steigern und ist als Vorhaben von europäischem Interesse (PCI) gekennzeichnet. Gesetzliche Grundlage für die Höchstspannungsleitung Neuravensburg – Bundesgrenze Österreich ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Raitersaich – Altheim

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Raitersaich – Altheim
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT

Das BBPlG-Vorhaben Nr. 41 von Raitersaich nach Altheim soll die Anbindung des Großraums Nürnberg mit dem Südosten Bayerns verbessern. Es stärkt die Transportkapazitäten zum Standort des stillzulegenden Kernkraftwerks Isar und zusammen mit dem BBPlG-Vorhaben Nr. 32 auch in Richtung Österreich. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Kreis Segeberg – Göhl

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Kreis Segeberg – Göhl
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Vom Kreis Segeberg nach Göhl verläuft entlang der schleswig-holsteinischen Ostseeküste das BBPlG-Vorhaben Nr.42, auch als Ostküstenleitung bekannt. Es besteht aus drei Maßnahmen: Neubau einer 380 kV-Freileitung zwischen dem Raum Göhl und dem Raum Lübeck, Netzverstärkung zwischen Siems und dem Raum Lübeck sowie Netzverstärkung zwischen dem Raum Lübeck und dem Kreis Segeberg. Das Vorhaben erhöht die Übertragungskapazität in Schleswig-Holstein selbst, aber auch in Richtung Süden. Dies ist notwendig für den Transport der Onshore-Windenergie aus der Region.

Eine Teilstrecke des Vorhaben ist als Pilotvorhaben für HDÜ-Erdkabel gekennzeichnet: abschnittsweise ist damit die Realisierung als Erdkabel möglich. Im Kartenausschnitt ist für einen Teilabschnitt eine bestehende Leitung als graue Linie zu sehen. Diese soll nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden.

Borken – Mecklar

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Borken – Mecklar
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz

An den beiden Netzverknüpfungspunkten Borken und Mecklar verlaufen jeweils wichtige Trassen von Norden in den Süden Hessens. Durch das BBPlG-Vorhaben Nr. 43 wird ein besserer Leistungsausgleich zwischen den beiden Trassen gewährleistet. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Lauchstädt – Vieselbach

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Lauchstädt – Vieselbach.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
50Hertz

Das BBPlG-Vorhaben Nr. 44 erhöht die notwendige Übertragungsfähigkeit in der Region Sachsen-Anhalt. Dafür soll von Lauchstädt über Wolkramshausen und den neuen Standort Ebeleben nach Vieselbach eine neue 380 kV-Freileitung in der bestehenden 220 kV-Trasse errichtet.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

 

Borken – Twistetal

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Borken – Twistetal
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT

Zwischen Borken und Twistetal soll die bestehende 380 kV-Freileitung verstärkt werden. Diese Leitung ist eine wichtige Ost-West-Verbindung und momentan sehr hoch ausgelastet, so dass keine Versorgungssicherheit mehr gewährleistet werden kann. Um die sogenannte (n-1)-Sicherheit wieder herzustellen, sollen die Anlagen sowie die Leitungen verstärkt werden. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Redwitz – Punkt Tschirn

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Redwitz – Punkt Tschirn
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT

Das BBPlG-Vorhaben Nr. 46 sieht eine Netzverstärkung der bestehende 380 kV-Freileitung zwischen Redwitz und der Landesgrenze Bayern/Thüringen vor. Aufgrund der historisch bedingten unzureichenden Verknüpfung der neuen und alten Bundesländer ist zwischen Thüringen und Bayern ein weiterer Ausbau der Netzinfrastruktur erforderlich.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Oberbachern – Ottenhofen

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Kartenausschnitt zum Vorhaben Oberbachern – Ottenhofen
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT

Das BBPlG-Vorhaben Nr. 47 ist wegen der Verschiebung des südlichen Netzverknüpfungspunktes des sogenannten Korridor D notwendig, um Überlastungen im Netz zu verhindern. Dazu soll zwischen Oberbachern und Ottenhofen das bestehende Netz verstärkt werden.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Wolmirstedt - Isar

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Wolmirstedt - Isar angezeigt.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
TenneT und 50Hertz
Das BBPlG-Vorhaben Nr.5 wird als Korridor D oder SuedOstLink bezeichnet und stellt einen der drei zentralen Transportkorridore von Nord- nach Süddeutschland dar. Das Vorhaben ist als Leitungsneubau in Hochspannungsgleichstromübertragungs-Technik (HGÜ) geplant und soll vorrangig als Erdkabel gebaut werden (siehe dazu BBPlG Erdkabelvorrang).
 
Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt die Luftlinie zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Leitung. Wo genau die Leitung zwischen diesen Punkten geführt wird, muss im weiteren Planungsverfahren bestimmt werden.
 
Das Vorhaben war bereits Bestandteil der alten Fassung des BBPlG, dort allerdings mit den Start- und Endpunkten Lauchstädt – Meitingen.

Conneforde – Cloppenburg Ost – Merzen

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Conneforde – Cloppenburg Ost – Merzen angezeigt.
Status: 
Vorhaben im Bundesbedarfsplangesetz
Betreiber: 
Amprion und TenneT

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität im nordwestlichen Niedersachsen und ist zum Abtransport stark steigender Onshore- und Offshore-Windenergie erforderlich.

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität im nordwestlichen Niedersachsen und ist zum Abtransport stark steigender Onshore- und Offshore-Windenergie erforderlich. Die Umspannwerke Cloppenburg und Westerkappeln sind derzeit nicht verbunden. Das Vorhaben sieht vor, zwischen Conneforde und Cloppenburg in bestehender 220-kV-Trasse eine neue 380-kV-Leitung zu bauen. Weiterhin soll zwischen Cloppenburg und Merzen der Neubau einer 380-kV-Leitung erfolgen.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung als graue Linie, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, dargestellt.

Stade – Landesbergen

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Stade – Landesbergen.
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität vom Raum Hamburg/Elbmündung nach Süden bis auf Höhe Hannover und ermöglicht den Abtransport von Onshore-Windenergie aus Schleswig-Holstein. Aktuell bestehen zwei 220-kV-Systeme und zwei 380-kV-Systeme. Das Vorhaben beinhaltet drei Maßnahmen, bei denen es sich jeweils um eine Netzverstärkung in Form eines 380-kV-Neubaus in der bestehenden 220-kV-Trasse handeln soll:

Maßnahme Stade – Sottrum
Maßnahme Sottrum – Wechold
Maßnahme Wechold – Landesbergen

Für die Anbindung des Raumes Stade an Dollern ist bereits ein Neubau einer 380-kV-Leitung geplant, der sich im Planfeststellungsverfahren befindet. Informationen zum Projekt Stade - Dollern finden Sie auf dem Portal Netzausbau in Niedersachsen.

Im Kartenausschnitt ist die bestehende Leitung, die nach dem Netzentwicklungsplan Strom 2024 verstärkt werden soll, als graue Linie dargestellt.

Brunsbüttel – Bundesgrenze (Dänemark)

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Brunsbüttel - Bundesgrenze.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Die sogenannte Westküstentrasse ist ein Neubau einer 380-kV-Leitung. Sie vermeidet einen ökonomisch und ökologisch nicht sinnvollen Ausbau des 110-kV-Netzes und stärkt den internationalen Stromhandel nach Dänemark.

Das Vorhaben besteht aus fünf Einzelmaßnahmen:

Maßnahme 42: Barlt – Heide
Maßnahme 42a: Brunsbüttel – Barlt
Maßnahme 43: Heide – Husum
Maßnahme 44: Husum – Niebüll
Maßnahme 45: Niebüll – Grenze Dänemark

Es soll ein Neubau einer 380-kV-Leitung sowie die Errichtung neuer Schaltanlagen zum Anschluss der Leitungen und der notwendigen Transformatoren durchgeführt werden.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Hamm/Uentrop – Kruckel

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Hamm/Uentrop – Kruckel angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben dient der Vermeidung von Leitungsüberlastungen im östlichen Ruhrgebiet/Westfalen und beinhaltet die Umstellung eines 220-kV-Stromkreises auf den 380-kV-Betrieb. Eine Netzverstärkung in Form einer Stromkreisauflage/Umbeseilung soll die Übertragungskapazität in Westfalen erhöhen.

Der Kartenausschnitt zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.

Kassø (DK) – Dollern

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Kassø (DK) – Dollern nach dem EnLAG angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Um die EEG-Einspeiseleistung abzuführen, werden die Übertragungskapazität von Dänemark und Schleswig-Holstein nach Niedersachsen sowie die Kuppelkapazität zu Dänemark erhöht. Hierzu soll eine bestehende 220-kV-Leitung von Kassø bis Haseldorf durch eine 380-kV-Leitung ersetzt sowie eine bestehende 380-kV-Leitung zwischen Haseldorf und dem Umspannwerk Dollern (Elbekreuzung) durch eine Zubeseilung verstärkt werden.

Redwitz – Grafenrheinfeld

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Redwitz – Grafenrheinfeld angezeigt.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
TenneT

Mit der Umrüstung einer 220-kV-Bestandsleitung auf 380 kV wird zusammen mit dem EnLAG-Vorhaben Nr. 4 die Südwestkuppelleitung komplettiert. Die Leitung schließt die Lücke zwischen Netzen der alten und neuen Bundesländer und erhöht die Übertragungskapazität zwischen Thüringen und Bayern sowie innerhalb der Netzregion Franken.

Die Leitung ist seit 2015 in Betrieb.

Neuenhagen – Wustermark

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Kartenausschnitt zum Neuenhagen - Wustermark
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
50Hertz

Das Vorhaben entlang des nördlichen Berliner Stadtrands von Ost nach West verfolgt als primäres Ziel, die Übertragungsfähigkeit der bestehenden 220-kV-Leitung auf 380 kV deutlich zu erhöhen. Hierdurch soll der Transport der im Nord-Osten der Regelzone von 50Hertz erzeugten EEG-Einspeisung in den Berliner Raum gesichert werden.

Eisenhüttenstadt – Baczyna (PL)

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Eisenhüttenstadt – Baczyna (PL) angezeigt.
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
50Hertz

Das Vorhaben stellt den dritten Interkonnektor zwischen Deutschland und Polen dar. Aufgrund des anwachsenden Leistungsüberschusses aus regenerativer und konventioneller Erzeugung kommt es durch Ringflüsse zur Belastung des polnischen Übertragungsnetzes. Über den Interkonnektor soll dieser Überschuss abgeführt werden.

Wesel – Doetinchem (NL)

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Wesel - Doetinchem (NL) angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben soll als Kuppelleitung die Transportkapazität zwischen den Übertragungsnetzen von Amprion und TenneT (Niederlande) um 1.000 bis 2.000 MW erhöhen. Dies soll zu einem stärkeren Zusammenwachsen der regionalen Märkte beitragen und zugleich die Systemsicherheit steigern. Ab der Umspannanlage Niederrhein bis zur Übergabestelle bei Isselburg an der deutsch-niederländischen Grenze soll eine 380 kV-Leitung errichtet werden.

Niederrhein – Osterath

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Niederrhein-Osterath angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben steht in direktem Zusammenhang mit den EnLAG-Vorhaben Nr. 5, 13 und 15, um eine Verbindung mit dem Netz bei Koblenz zu schaffen. Die Übertragungskapazität im nördlichen Rheinland wird dadurch erhöht. Dies ist neben der Übertragung von Windeinspeisung aus dem Nordwesten nach Süden auch aufgrund regionaler Einspeisung von Kraftwerksleistung erforderlich. Neben Neubauabschnitten werden in Teilstücken Bestandsleitungen genutzt.

Osterath – Weißenthurm

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Osterath-Weißenthurm angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Der Leitungsneubau steht im Zusammenhang mit dem EnLAG-Vorhaben Nr. 14 Niederrhein – Osterath. Der Neubau ist eine Weiterführung der netzverstärkenden Maßnahmen in Richtung der Ballungsräume Rhein/Main und Rhein/Neckar. Ohne dieses Projekt würden Netzengpässe im Netzgebiet südlich von Osterath auftreten. Der bislang abgeschlossene Neubau konnte teilweise in bestehender Trasse umgesetzt werden.

Wehrendorf – Gütersloh

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Wehrendorf-Gütersloh  angezeigt.
Status: 
Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit dem EnLAG-Vorhaben Nr. 2 Ganderkesee – Wehrendorf. Über die Leitung von Ganderkesee nach Wehrendorf wird die in Norddeutschland erzeugte Windenergie in Richtung Wehrendorf transportiert. Der Leitungszug Wehrendorf – Gütersloh wird für den weiterführenden Transport der Energie benötigt. So soll eine leistungsstarke Verbindung zwischen Osnabrück und Ostwestfalen geschaffen werden.

Gütersloh – Bechterdissen

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Gütersloh -Bechterdissen angezeigt.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
Amprion

Mit dem Vorhaben soll die Übertragungskapazität zwischen den Übertragungsnetzen von TenneT und Amprion erhöht werden. Die bestehende 220-kV-Verbundkuppelung soll durch eine leistungsstarke 380-kV-Verbundkupplung ersetzt werden und Transportkapazität zur Abfuhr von Windenergie aus der TenneT-Regelzone schaffen.

Die Leitung ist seit 2014 in Betrieb.

Lüstringen – Westerkappeln

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Lüstringen - Westerkappeln angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit dem Transport von Windenergie Richtung Süden und dem damit verbundenen EnLAG-Vorhaben Nr. 16 Wehrendorf  – Gütersloh. Da hier bestehende 220-kV-Trassen genutzt werden, erfordert der damit einhergehende Rückbau des 220-kV-Netzes als Folgemaßnahme für einen sicheren Netzbetrieb den 380-kV-Verbindungsschluss zwischen Lüstringen und Westerkappeln, unter anderem auch zur Einbindung des Kraftwerks Ibbenbüren.

Kruckel – Dauersberg

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Kruckel - Dauersberg angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit den prognostizierten Veränderungen im konventionellen Kraftwerkspark in der Region östliches Ruhrgebiet/Westfalen. Neben dem Transport von konventioneller Energie in Richtung Süden dient der Leitungszug auch dem Weitertransport von Windenergie. Ohne dieses Projekt würden Netzengpässe bzw. -überlastungen auf den heute bestehenden Leitungen insbesondere zum östlichen Ruhrgebiet auftreten.

Ganderkesee – Wehrendorf

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Ganderkesee – Wehrendorf angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion und TenneT

Das Vorhaben dient dem Abtransport von Windenergie aus dem Norden Deutschlands in die südlich gelegenen Verbrauchszentren. Es handelt sich hier (konkret auf dem Teilabschnitt Ganderkesee – St. Hülfe im Netzgebiet der TenneT) um eine der vier Pilotstrecken, die der Erprobung von Erdkabeln beim Betrieb von Höchstspannungsleitungen dienen soll.

Dauersberg – Hünfelden

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Dauersberg - Hünfelden gezeigt. angezeigt.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
Amprion

Das Vorhaben ist die Fortführung des EnLAG-Vorhabens Nr. 19 Kruckel – Dauersberg. Die bisherige 220-kV-Leitung wurde durch eine leistungsstärkere 380-kV-Leitung ersetzt, womit die Übertragungskapazität deutlich erhöht wurde. Durch den Neubau wird der Weitertransport von Windenergie aus den nördlich gelegenen Regionen und der konventionell erzeugten Energie aus dem Ruhrgebiet ermöglicht.

Die Leitung ist seit 2012 in Betrieb.

Marxheim – Kelsterbach

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Marxheim - Kelsterbach nach dem EnLAG angezeigt.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
Amprion

Aufgrund der EnLAG-Vorhaben Nr. 19 und 20 war zum Transport großer Energiemengen ein entsprechender Netzausbau im Ballungszentrum Rhein/Main erforderlich. Zur Sicherstellung der Versorgung des Frankfurter Raumes musste das 380-kV-Netz durch den Neubau einer Leitung zwischen Marxheim und Kelsterbach erweitert werden. Hierzu war ein Lückenschluss zwischen Limburg und Kelsterbach erforderlich.

Die Leitung ist seit 2010 in Betrieb.

Neckarwestheim – Mühlhausen

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Neckarwestheim - Mühlhausen angezeigt.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
TransnetBW

Das Vorhaben dient der Kapazitätserhöhung zur Vermeidung eines strukturellen Engpasses sowie dem Weitertransport der aus dem Netz der TenneT übernommenen Windenergie in Richtung Südwest.

Die Leitung ist seit 2015 in Betrieb.

Beispielvorhaben bei Berlin

Bild: 
Status: 
Test-Status
Betreiber: 
Amprion

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Lauchstädt – Redwitz

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Lauchstädt – Redwitz.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
TenneT und 50Hertz

Das Vorhaben schließt als Teil der sogenannten Südwestkuppelleitung von Halle nach Schweinfurt die Lücke zwischen Netzen der alten und neuen Bundesländer. Durch die erhöhte Windstromerzeugung der neuen Bundesländer bei gleichzeitig stagnierendem Verbrauch wird die Verbindung zu den Stromverbrauchszentren in Süddeutschland verstärkt.

Diele – Niederrhein

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Diele – Niederrhein angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion und TenneT

Der Startpunkt Diele wurde durch Dörpen/West ersetzt. Bis Wesel dient das Vorhaben der Verstärkung bestehender Leitungstrassen zum Abtransport der steigenden Windenergiemengen aus dem Norden. Die Leitung wird abschnittsweise in Trassenräumen bestehender Freileitungen errichtet. Das Vorhaben ist auf der gesamten Länge eine der vier Pilotstrecken, die der bundesweiten Erprobung von Erdkabeln beim Betrieb von Höchstspannungsleitungen dienen sollen.

Wahle – Mecklar

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Wahle – Mecklar angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
TenneT

Bei dem Vorhaben in Nord-Süd-Richtung ist aufgrund der gestiegenen Einspeisung der Windenergie in Norddeutschland eine Erhöhung der Übertragungskapazität aus dem Raum Braunschweig nach Fulda erforderlich. Das Vorhaben ist auf der gesamten Länge eine der vier Pilotstrecken, die der bundesweiten Erprobung von Erdkabeln beim Betrieb von Höchstspannungsleitungen dienen soll.

Bergkamen – Gersteinwerk

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Bergkamen – Gersteinwerk angezeigt.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
Amprion

Die Zubeseilung der Bestandsleitung wurde bereits 2009 abgeschlossen. Ein Raumordnungsverfahren war entbehrlich und das Planfeststellungsverfahren konnte zwischen August 2008 und September 2009 abgeschlossen werden.

Kriftel – Eschborn

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Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Kriftel - Eschborn angezeigt.
Status: 
Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren
Betreiber: 
Amprion

Im Rahmen des Vorhabens sollen zehn Kilometer Höchstspannungsleitung zwischen Kriftel und Eschborn durch neun Kilometer Zubeseilung und einen Kilometer Neubau aufgerüstet werden. Die Leitung ist zur Aufnahme und zum Abtransport der zukünftigen on- und offshore erzeugten Windenergie in Norddeutschland erforderlich.

Hamburg/Krümmel – Schwerin

Bild: 
Hier wird ein Kartenausschnitt zum Vorhaben Hamburg/Krümmel – Schwerin angezeigt.
Status: 
Vorhaben realisiert
Betreiber: 
50Hertz

Mit dem Neubau einer 380-kV-Höchstspannungsleitung von Hamburg/Krümmel nach Schwerin wird die horizontale Übertragungskapazität zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erhöht. Die Erhöhung war insbesondere aufgrund der erhöhten Einspeisung an Windenergie erforderlich, sodass das Vorhaben auch als Windsammelschiene bezeichnet wird.

Die Leitung ist seit 2012 in Betrieb.

Krajnik (PL) – Vierraden (DE)

Status: 
Vorhaben genehmigt oder im Bau
Betreiber: 
50Hertz

Koordinierte Installation und koordinierter Betrieb von Phasenschiebern an den Verbindungsleitungen zwischen Krajnik (PL) –Vierraden (DE).

Mikulowa (PL) – Hagenwerder (DE)

Betreiber: 
50Hertz

Koordinierte Installation und koordinierter Betrieb von Phasenschiebern an den Verbindungsleitungen zwischen Mikulowa (PL) – Hagenwerder (DE).

Bürgerbüros vor Ort

Legende

Vorhaben nach Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG)

BBPlG-Vorhaben BBPlG-Vorhaben im Raumordnungs- bzw. Bundesfachplanungsverfahren BBPlG-Vorhaben vor/im Planfeststellungsverfahren

Vorhaben nach Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG)

EnLAG-Vorhaben nicht im Genehmigungsverfahren EnLAG-Vorhaben vor oder im Raumordnungsverfahren EnLAG-Vorhaben vor oder im Planfeststellungsverfahren

Planungsprozess abgeschlossen

Vorhaben genehmigt oder im Bau Vorhaben realisiert

PCI

Punktmaßnahme

Stand: Q1 2016

 

Die Leitungsvorhaben im Höchstspannungsbereich

Die Karte zeigt die Leitungsbauvorhaben im Höchstspannungsbereich (220, 380 und 500 Kilovolt), die im Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) und im Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen (EnLAG) enthalten sind. Mit einem Klick auf die Linien erhalten Sie Informationen zum Planungsstand der Vorhaben, zu Vorhabenträgern sowie regionale Karten.

Die schraffierten Linien kennzeichnen die Vorhaben, für die im BBPlG die energiewirtschaftliche Notwendigkeit festgelegt wurde. Sie sind nicht als Visualisierung der Trassenverläufe zu verstehen. Sie stellen die Luftlinie zwischen den genannten Netzverknüpfungspunkten dar. Der genaue Trassenverlauf wird sich aus den anstehenden Verfahrensschritten ergeben. Für einige dieser Vorhaben ist die Bundesnetzagentur (BNetzA) zuständig, da sie Länder- oder Bundesgrenzen überschreiten, die anderen Vorhaben werden in Zuständigkeit der Länder geplant. Konkrete Informationen zu den Zuständigkeiten finden sich in den Vorhaben-Steckbriefen.

Die durchgezogenen Linien kennzeichnen die 23 Vorhaben nach dem EnLAG, die ebenfalls für die künftige Energieversorgung in Deutschland notwendig sind, und ausschließlich in Zuständigkeit der Länder geplant werden.

Ist der Planungsprozess abgeschlossen, werden die Vorhaben aus BBPlG und EnLAG in der Karte mit durchgezogenen Linien in gelb (genehmigt oder im Bau) und grün (realisiert) zusammengefasst.

Die BNetzA erfasst regelmäßig den aktuellen Stand aller Vorhaben.

Die Informationen für die Vorhaben-Steckbriefe sowie die Kartenausschnitte wurden mithilfe von Daten und Materialien der Webseite www.netzausbau.de der BNetzA zusammengestellt.

Netzausbau und Europa: Projects of Common Interest

Bestimmte Netzausbauprojekte sollen helfen, Lücken in der europäischen Energienetzinfrastruktur zu schließen und die Integration von immer mehr erneuerbarer Energie in Europa zu ermöglichen. Auch die Versorgungssicherheit soll dadurch verbessert werden. Diese Projekte nennen sich Projects of Common Interest, kurz PCI. Welche der Vorhaben in Deutschland dazu gehören, erfahren Sie ebenfalls auf der Webseite www.netzausbau.de der BNetzA.