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Emden Ost - Halbemond

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Emden Ost - Halbemond
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Das Vorhaben befindet sich im Raumordnungsverfahren. Hierbei wird die Raumverträglichkeit des geplanten Vorhabens geprüft. Dazu reicht der Vorhabenträger die Ergebnisse von Voruntersuchungen zusammen mit Varianten für mögliche Korridorverläufe bei der zuständigen Landesbehörde zur Prüfung ein. Die in ihren Belangen berührten Träger öffentlicher Belange werden beteiligt und können Stellungnahmen abgeben und weitere Untersuchungen einfordern. Zudem wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt.

Unter Abwägung aller Belange gibt die Genehmigungsbehörde eine landesplanerische Beurteilung sowie eine Empfehlung an den zuständigen Vorhabenträger ab. Darin sagt sie aus, ob ein Vorhaben – und in diesem Fall der geplante Korridor – den Anforderungen der Raumordnung entspricht.

Das Vorhaben von Emden Ost nach Halbemond dient der Erhöhung der Übertragungskapazität im nordwestlichen Niedersachsen und ist als 380 kV-Freileitung geplant. Insbesondere durch den Ausbau von Onshore-Wind in der Küstenregion Niedersachsens entsteht erhöhter Übertragungsbedarf. In Halbemond wird deshalb auch der Bau eines neuen Umspannwerkes notwendig. Hinzu kommt hier an Land transportierte Energie aus Offshore-Windparks. Im Umspannwerk Emden/Ost sind Anpassungsmaßnahmen für die Einbindung der neuen Freileitung notwendig. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt lediglich die Luftlinie zwischen den Netzverknüpfungspunkten und nicht einen möglichen Trassenverlauf.