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Emden Ost – Osterath

Bild: 
Kartenausschnitt zum Vorhaben Emden Ost – Osterath
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Das Vorhaben ist Bestandteil des Bundesbedarfsplangesetzes (BBPlG) oder des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG). Damit sind die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und der vordringliche Bedarf für das Vorhaben gesetzlich festgestellt worden.

Das bedeutet auch, dass sich das Vorhaben in der Vorphase der Antragstellung befindet. Es läuft das so genannte informelle Vorverfahren. In dieser Phase wird nach einem groben Trassenverlauf gesucht.

Bis auf den Anfangs- und den Endpunkt ist das Vorhaben noch nicht konkretisiert. Anhand einer sogenannten Planungsellipse wird ein weit gefasster Suchraum abgesteckt, in dem später eine geeignete Trasse zwischen den beiden oben genannten Punkten gefunden werden soll. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass die konkreten Planungen die Ellipse verlassen.

Wie weit das informelle Vorverfahren für das in der PLZ-Suche gefundene Vorhaben fortgeschritten ist, sehen Sie nach Klick auf das Vorhaben unter „Planungsstand“.

Das BBPlG-Vorhaben Nr.1 bildet den nördlichen Teil des Korridor A, der eine der geplanten Nord-Süd-Verbindungen in Hochspannungsgleichstromübertragungs-Technik (HGÜ) ist. Der Leitungsneubau soll vorrangig als Erdkabel gebaut werden (siehe dazu BBPlG Erdkabelvorrang). Mit Hilfe des Vorhabens sollen die in der Nordsee durch Windenergieanlagen erzeugten Strommengen in den Westen transportiert werden. Nach Süden schließt sich das BBPlG-Vorhaben Nr.2 Osterath – Philippsburg (Ultranet) an.

Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt die Luftlinie zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Leitung. Wo genau die Leitung zwischen diesen Punkten geführt wird, muss im weiteren Planungsverfahren bestimmt werden.

Grundsätzlich soll für die HGÜ-Leitungen in Erdkabeltechnik eine möglichst kurze Verbindung zwischen Anfangs- und Endpunkt gefunden werden. Raumwiderstände wie Siedlungen, Naturschutzgebiete u.a. werden es notwendig machen, von der direkten Verbindung abzuweichen. Somit könnten auch Gebiete, die nicht entlang der kürzesten Verbindung liegen, vom Leitungsbau betroffen sein. Unsere Postleitzahlensuche berücksichtigt daher auch Regionen, die weiter entfernt von der gedachten Luftlinie liegen.