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Häufige Fragen zum Thema Bürgerdialog

Der Bürgerdialog Stromnetz ist eine Initiative, die einen offenen und transparenten Austausch aller Beteiligten und Interessierten rund um den Ausbau des Stromnetzes in Deutschland ermöglicht. Bürgerinnen und Bürger sollen frühzeitig über den Planungsstand und die Fortschritte verschiedener Ausbauvorhaben sowie über die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Planungs- und Genehmigungsverfahren informiert werden. Aber auch grundsätzliche Fragen werden beantwortet, zum Beispiel zum Übertragungsbedarf oder zur Rolle der dezentralen Energieerzeugung. Der BDS nimmt Diskussionen in den Regionen auf und ergänzt diese mit Veranstaltungen vor Ort und Online.

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Der Bürgerdialog Stromnetz ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, mit ihren Fragen, Anliegen und Interessen zum Ausbau der Stromnetze in Deutschland Gehör zu finden. Dazu stellt der Bürgerdialog Stromnetz unabhängige Informationen bereit: etwa über den Planungsstand und die Fortschritte der unterschiedlichen Vorhaben zum Stromnetzausbau sowie zum Übertragungsbedarf oder zur Rolle der dezentralen Energieerzeugung. In mehreren Bürgerbüros werden verlässliche Ansprechpartner für die jeweilige Region Fragen beantworten. Außerdem zeigt der Bürgerdialog Stromnetz, welche Beteiligungsmöglichkeiten es für Bürgerinnen und Bürger in den jeweiligen Planungsphasen gibt, damit Ideen und Anregungen eingebracht werden können.

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Der Bürgerdialog Stromnetz stellt frühzeitig, noch vor den formellen Beteiligungsmöglichkeiten zu konkreten Leitungsvorhaben allgemeine Informationen zu allen Fragen rund um die Energiewende und den Netzausbau bereit. Mit den Bürgerbüros werden dauerhaft Ansprechpartner in den verschiedenen Regionen bereitgestellt. Auf www.buergerdialog-stromnetz.de finden sich einfache und verständliche Informationen zu den Netzausbauvorhaben in Deutschland. Dabei ergänzt der Bürgerdialog Stromnetz das Informationsangebot der Bundesnetzagentur, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der Übertragungsnetzbetreiber, aber auch der Bürgerinitiativen um unabhängige Positionen und Fakten. Vor allen Dingen können sich Bürgerinnen und Bürger beim Bürgerdialog Stromnetz über ihre Beteiligungsmöglichkeiten informieren.

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Aktuell gibt es Bürgerbüros in Quakenbrück, Stade, Krefeld, Hannover, Fulda, Kassel, Magdeburg, Erfurt, Nürnberg und Regensburg. Zusätzlich gibt es ein mobiles Bürgerbüro, das flexibel in Deutschland zum Einsatz kommt. Informationen zu den aktuellen Stopps des mobilen Bürgerbüros finden Sie im Online-Bürgerbüro unter http://www.buergerdialog-stromnetz.de/termine

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Nein, der Bürgerdialog Stromnetz ist eine von den Übertragungsnetzbetreibern unabhängige Initiative. Gefördert wird der Bürgerdialog Stromnetz vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Bürgerinnen und Bürgern wünschen sich mehr Information und Mitsprache bei der Planung von großen Infrastrukturvorhaben. Deshalb wurden die Verfahren zur Bedarfsermittlung und Vorhabenplanung transparenter und mit umfangreichen Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürgern ausgestattet. Gerade bei einem relativ komplexen Thema wie dem Stromnetzausbau reicht dies jedoch oft nicht aus.

Damit Bürgerinnen und Bürger auch von ihren Mitsprachemöglichkeiten bei den unterschiedlichen Schritten des Planungsprozesses effektiv Gebrauch machen können, möchte der Bürgerdialog Stromnetz einen breiten Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, engagierten Initiativen, Verbänden und Interessensgruppen, den politisch Verantwortlichen, den zuständigen Genehmigungsbehörden und natürlich auch den Vorhabenträgern fördern. Dabei versteht sich der Bürgerdialog Stromnetz als „Dialogmakler“, der unabhängig von den unterschiedlichen Positionen, Anliegen und Interessen die gesamte Breite der Argumente an einen Tisch zu bringen vermag. Diese neue „Dialogkultur“ wird vom BMWi gefördert.

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Das Konsortium aus DUH Umweltschutz-Service GmbH (eine Tochter der Deutschen Umwelthilfe e.V.), die Hirschen Group und IKU – Die Dialoggestalter gestaltet den Bürgerdialog Stromnetz in eigener Verantwortung.

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Um das Angebot des Online-Bürgerbüros für alle Nutzer nachvollziehbar zu halten, werden themenverwandte Fragen und Beiträge zusammengefasst. Das bedeutet, dass Fragen und Beiträge, die in ähnlicher Form bereits online gestellt wurden, nicht noch einmal veröffentlicht werden. Stattdessen werden sie innerhalb von drei Tagen in einer persönlichen E-Mail beantwortet. Veröffentlicht werden also all diejenigen Fragen, die noch nicht beantwortet wurden und die den Dialogregeln entsprechen. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge, die nicht den Regeln entsprechen, nicht zu veröffentlichen.

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Der Bürgerdialog Stromnetz informiert Bürgerinnen und Bürger über die unterschiedlichen Argumente, Themen und Fragen zum Stromnetzausbau. Mit Bürgerbüros in zehn deutschen Städten, einem mobilen Bürgerbüro und deutschlandweiten Veranstaltungen stellt der Bürgerdialog Stromnetz vor Ort Informationen zum komplexen Thema Stromnetzausbau bereit, nimmt aktuelle Diskussionen auf und ermöglicht den Austausch mit Betroffenen und Kritikern. Ergänzt wird das Dialogangebot durch ein Bürgerbüro Online unter www-buergerdialog-stromnetz.de. Dort beantworten Experten des Bürgerdialog Stromnetz Fragen von Bürgerinnen und Bürgern und geben Auskunft zu den verschiedenen Themenbereichen. Der Bürgerdialog Stromnetz fördert mit den vielfältigen Dialog-und Informationsangeboten die Meinungsbildung beim Thema Stromnetzausbau, zeigt vorhandene Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger auf und setzt sich für einen konstruktiven Diskussionsprozess unter den Beteilligten ein.

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Der Bürgerdialog Stromnetz strebt an, in allen Bundesländern, die im besonderen Maße vom Netzausbau berührt werden, mit einem Bürgerbüro vertreten zu sein. So sollen Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen, die Antworten auf die Fragen zum Bedarf, zu technischen Möglichkeiten, zum Planungsablauf und zu Beteiligungsmöglichkeiten geben. Aktuell hat der Bürgerdialog Stromnetz Bürgerbüros in Quakenbrück, Hannover, Stade, Erfurt, Magdeburg, Kassel, Fulda, Regensburg, Nürnberg und Krefeld eingerichtet. Ausschlaggebend für die Wahl der Standorte sind: die gute Erreichbarkeit für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Nähe zu den Vorhaben aus Bundesbedarfsplan (BBPlG) und Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) und den weiteren, in der Region geplanten oder im Bau befindlichem Vorhaben (wie bspw. Umspannwerke, Konverter, etc.). Zusätzlich zu den Bürgerbüros in den Regionen gibt es ein mobiles Bürgerbüro, das flexibel zum Einsatz kommen kann. Auch im Online-Bürgerbüro auf www.buergerdialog-stromnetz.de können Bürgerinnen und Bürger jederzeit Ihre Fragen zum Thema Stromnetzausbau stellen.

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Sie können sich mit Ihrer Kritik gerne an das Projektbüro in Berlin wenden, welches Sie unter der Tel. 030 609 871 670 oder per E-Mail unter info@buergerdialog-stromnetz.de erreichen. Natürlich können Sie uns auch einen Brief schicken: Bürgerdialog Stromnetz, Schlesische Straße 26, 10997 Berlin

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