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Bürger fragen - Wir antworten

Sicherheit von HGÜ vor geomagnetischer Stürmen

Wie weit sind die HGÜ Strukturen (Kabel und Stromrichterstationen) mit der ESA auf die EMV Härtung in Bezug geomagnetischer Stürme überprüft?

Gibt es ein mit der ESA abgestimmtes Gesamtkonzept für geomagnetische Stürme?

Frage von Torge M. 10. August 2022
Bürgerdialog Stromnetz Signet

Antwort von der Redaktion

Guten Tag Herr Milthaler,

vielen Dank für Ihre weitere Anfrage. Gerne beantworten wir Ihnen diese.

Wie weit sind die HGÜ Strukturen (Kabel und Stromrichterstationen) mit der ESA auf die EMV Härtung in Bezug geomagnetischer Stürme überprüft?

Normale Sonnenstürme stellen nur eine geringe Belastung für das Stromnetz dar. Sollte ein Sonnensturm oder Blitzschlag  eintreten, lösen durch die induzierte Überspannung im Bruchteil einer Sekunde entsprechende Schaltanlagen aus. Dies ist nicht nur für einen Sonnensturm oder Blitzeinschlag wichtig, sondern ebenso für die Sicherheit bei einem Leitungsdefekt. Je nach Stärke sind Schäden aber nicht zu 100 % auszuschließen. Die Folgen eines Sonnensturms wurden vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) abgeschätzt: https://publikationen.bibliothek.kit.edu/140085927

Gibt es ein mit der ESA abgestimmtes Gesamtkonzept für geomagnetische Stürme?

Die ESA will mit einem Satellitensystem namens Vigil die von der Erde abgewandte Sonnenfläche überwachen, um so Informationen über mögliche Sonnenstürme vorhersagen zu können. Das Konzept befindet sich in der Ausarbeitung. (vgl. https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Weltraumwetter_Die_zerstoererische_Kraft_der_Sonne) Wenden Sie sich für weitere Fragen dazu bitte an die ESA.

Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten.

Ihr Team vom Bürgerdialog Stromnetz

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