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Bürger fragen - Wir antworten

Sind Energiespeicher eine Alternative zum Netzausbau?

Sehr geehrte Damen und Herren vom Bürgerdialog.

einer meiner Professoren meinte, dass Stromspeicher jetzt und auch in naher Zukunft den erforderlichen Stromnetzausbau nicht ersetzen können. Liegt er damit richtig?

Grüße Louis

17. Februar 2021
Bürgerdialog Stromnetz Signet

Antwort von der Redaktion

Hallo Louis,

dein Professor liegt richtig. Trotzdem sind Speicher Teil der Lösung. Sie sind geeignet, um die starken Produktions- und Einspeiseschwankungen der erneuerbaren Energien auszugleichen.

Heute können Speicher allerdings noch keine langen Zeiträume ohne Wind- oder Solarstromproduktion überbrücken. Daneben können sie weder wirtschaftlich, noch naturverträglich in dem benötigten Umfang betrieben werden. Denn der Ausbau von Speichern würde einen noch viel größeren Ausbau an Erneuerbaren zur Folge haben, als bislang vorgesehen. Dies ginge zu Lasten von Flächen und Ressourcen.

Um diesen Umstand in Zukunft zu ändern fördert die Bundesregierung die Entwicklung von Speichertechnologien im Rahmen der Förderinitiative „Energiespeicher“.

Rund 250 Energiespeicherprojekte hat die Bundesregierung seit 2012 gefördert. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Auch wird im Netzentwicklungsplan 2030 (2019) der Einsatz von innovativen Maßnahmen berücksichtigt. Dies umfasst bspw. Power-to-X, PV-Speicher, etc. im zukünftigen Energieversorgungssystem Deutschlands.(Quelle: Bedarfsermittlung 2030 (2019) Bestätigung Netzentwicklungsplan Strom)

Mit freundlichen Grüßen

Dein Team Bürgerdialog Stromnetz

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