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Bürger fragen - Wir antworten

Verhindern Trassengegner und Verteilnetzbetreiber die Energiewende?

Die Energiewende in Europa braucht zum Gelingen m.E. Übertragungs- und Verteilnetze gleichzeitig. Widersprüche gegen Stromkonzerne und europäische Zusammenarbeit sind häufig von „Europagegnern“ am Rande der Gesellschaft und bei NIMBYs zu finden. Wenn die Trassengegner nicht immer nur protestieren und seit 2014 die wirklichen Treiber der Energiewende wie TenneT behindern, sondern die m.E. wirklichen „Schläfer“ im Verteilnetz wie N-ERGIE „antreiben“ würden, dann wäre Energiewende, Stromtrassen/Speicher und damit sichere und preiswerte Stromversorgung hier schon lange am Laufen. Und: das überlastete Verteilnetz könnte die erwartete Strommehrung im Übertragungsnetz wie der Juraleitung und den HGÜs anstelle der Verteilnetze überhaupt nicht stemmen, wenn die N-ERGIE schon beim Anschluss kleinerer Solarfelder „die Löffel streckt“ und das Nürnberger Land als Trassengegner-Vorzugs-Standort bei der Umstellung auf Erneuerbare mit mickrigen 10% am Ende aller Bayern-Landkreise liegt. Eine Verzögerung der Trassen mit fadenscheinigen Gründen durch NIMBYs verursacht unnötige Baukostenverdoppelung. Hier in Bayern sind es wohl nur einige wenige „Anführer“, welche die gesamte Gesellschaft mit ihrem persönlichen und eigennützigen NIMBY-Widerstand vereinnahmen wollen.
Ist dies ein bundesweiter Trend oder wird Energiewende/Stromnetzausbau in der weit überwiegenden und meist schweigenden „Normal“-Gesellschaft übergreifend neutral-positiv und global bzw. europäisch und solidarisch betrachtet und machen sich Trassen-Gemeinden endlich nach Abschluss von bestätigten Raumordnungsverfahren von eingeredeten Scheinargumenten frei, zumal die Notwendigkeit der Trassen und Vereinbarkeit mit EU-Recht auch vom Bundesverwaltungsgericht nirgends in Frage gestellt wird?

Frage von Herr B. 1. Dezember 2022
Bürgerdialog Stromnetz Signet

Antwort von der Redaktion

Sehr geehrter Herr B.,

herzlichen Dank für Ihre Anmerkungen.

Wie Sie richtig erkannt haben, benötigen wir in Deutschland für eine sichere und bezahlbare Stromversorgung die Ertüchtigung unserer Energieinfrastruktur, weshalb das Bundesklimaschutzministerium den „Ausbau auf Übertragungs- und Verteilernetzebene weiter zügig vorantreiben“ möchte.

Bezüglich Ihrer Frage können wir Ihnen mitteilen, dass sich die Betroffenheit der Bauvorhaben regional unterschiedlich auswirkt und daher auch keine einheitliche Antwort auf die Frage der Akzeptanz möglich ist. Es ist jedoch auch verständlich, dass die angesprochenen Infrastrukturmaßnahmen, welche regional häufig mit großen baulichen Vorhaben und Veränderungen einhergehen, vor Ort unterschiedlich wahrgenommen und interpretiert werden.

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