Im Dialog

Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt. Transparenz und Dialog sind dabei von zentraler Bedeutung. Der Bürgerdialog Stromnetz versteht sich als Moderator im Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen, Verbänden, Wissenschaft, Bund, Ländern und Kommunen sowie den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur.

Wenn Sie Fragen zum Stromnetzausbau haben oder Ihre Meinung zur Diskussion stellen wollen, dann beteiligen Sie sich doch in unserem Online-Bürgerbüro. Die eingegangenen Fragen und entsprechenden Antworten lassen sich sortieren und nach Thema filtern. Gerne können Sie diese auch bewerten oder kommentieren. Bitte beachten Sie dabei unsere Dialogregeln.

Weitere hilfreiche Fakten haben wir in unseren „Häufig gestellten Fragen” und in unserem Glossar für Sie zusammengefasst.

Online Fragen

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Energiewende

Frage 1: Wie schädlich und wie teuer sind die erneuerbaren Energien (Windkraft und Solarzellen, NICHT der Strom aus Off-Shore- und Gezeitenkraftwerken) wirklich? Gibt es dazu Studien/Zahlen/Berechnungen?

Frage 2: Stimmt es, dass die HGÜ-Trassen gar nicht vornehmlich dafür benötigt werden, den Strom von Norden nach Süden zu transportieren und dass die Leitungen viel kleiner ausfallen könnten, wenn sie nur dafür dimensioniert werden würden? Wird über die Leitungen auch Atomstrom rangiert? Wie ist das Verhältnis von Offshore- und (bisherigem) Atom/Kohle/Gas/Wasser-Strom?
Frage von Thomas S., 02. September 2017
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Planung und Genehmigung

Ist geplant die Trasse zw. Lübeck und Neumünster aufzuwerten um die Leistungsaufnahme zu steigern und mögliche WIndparks anzuschliessen?

Mit großem Interesse verfolge ich die Entwicklungen mit Bezug zur Energiewende.
Im Zuge der Ausweisung neuer Vorranggebiete für die Windenergienutzung in Schleswig-holstein ist mir aufgefallen, dass entlang einer 110kV Leitung die meinen Wohnbereich kreuzt, mehrere Potentialflächen und auch ein Vorranggebiet ausgewiesen wurde. Soweit mir bekannt verläuft diese Leitung zwischen Neumünster und Lübeck.
Frage von Lars L., 17. Juli 2017
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Planung und Genehmigung

In Moers führt eine 380KV Trasse in ein Umspannwerk. Diese Trasse ist Teil des Netzwerkausbaus in Deutschland. Diese Trasse führt von der Rheinüberquerung bei Voerde weitgehend über landwirtschaftlich genutzte Flächen nach Moers. Nur hier wird die Trasse in unmittelbare Nähe von Wohnbebauung geführt und führt in der Nähe des Umspannwerks sogar unmittelbar über ein Gebäude der Regenbogenschule, eine Grundschule mit 400 Schülern. Der Abstand der Trasse zur Wohnbebauung beträgt weniger als 20 m. In beiden Fällen ist nach meiner Information die Trasse nachträglich entstanden. Warum wird bei der Neuregelung der Trasse dieses Problem nicht angegangen, wo doch inzwischen für neue Trassen eine Abstandsregelung von 400 m gilt? Frage von Hartmut H., 27. Juni 2017
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Energiewende

Es ist doch für mich als Verbraucher nicht nachvollziebar, daß ich immer höhere Stromkosten für eine Windkraftlobby bzw. Solanlagenlobby zahlen muß. Wenn ich eine Firma gründe und kann die Kundschaft nicht beliefern ,muß ich Insolvenz anmelden. Der Lobby ist es egal ob Wind oder Sonne. Das Geld fließt. Die Kraftwerke werden aber auch weiter vorgehalten. Der Atommüll ist aber auch weiter vorhanden. Hier zahlt der Steuerzahler ebenfalls emense Beträge.So hätte man die Atomkraftwerke weiter am Netz lassen sollen und erst mal überlegen wie ich den Ausstieg durchführen kann.Ich habe 2016 für einen 3 Personenhaushalt 703,16€ als Umlage nach § 19 Strom NEV gezahlt .Desweiteren an Netzentgelte 728,90€ Dazu noch Steuern. Muß ich das als Bürger verstehen? Wie werden mir diese Zwangsabgaben erstattet? Hier bitte eine ehrlich Antwort. Frage von Gerhard L., 25. Mai 2017