Im Dialog

Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt. Transparenz und Dialog sind dabei von zentraler Bedeutung. Der Bürgerdialog Stromnetz versteht sich als Moderator im Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen, Verbänden, Wissenschaft, Bund, Ländern und Kommunen sowie den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur.

Wenn Sie Fragen zum Stromnetzausbau haben oder Ihre Meinung zur Diskussion stellen wollen, dann beteiligen Sie sich doch in unserem Online-Bürgerbüro. Die eingegangenen Fragen und entsprechenden Antworten lassen sich sortieren und nach Thema filtern. Gerne können Sie diese auch bewerten oder kommentieren. Bitte beachten Sie dabei unsere Dialogregeln sowie unsere Datenschutzerklärung.

Weitere hilfreiche Fakten haben wir in unseren „Häufig gestellten Fragen” und in unserem Glossar für Sie zusammengefasst.

Online Fragen

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Energiewende

Kann man sich den Leitungsausbau nicht sparen oder diesen kapazitätsmäßig verringern, indem die Elektromobilität staatlich gefördert wird und dann per Schwarmbatterie -Technologie Strom in großer Menge dort zur Verfügung gestellt wird, wo er gebraucht wird ? Ausserdem, indem Firmen im Süden Deutschlands (dort wird der meiste Strom gebraucht und dort ist die größte private Firmenlandschaft der Welt, ausserdem mehr Sonne als im Süden der Republik) "gezwungen" werden , Photovoltaikanlagen auf ihren großen Dächern zu bauen, Also im Norden Windenergie und im Süden Solar, dann müsste die Rechnung auch ohne die Nord-Südtrasse aufgehen. Frage von Alexander H., 24. September 2017
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Energiewende

Dienen die HGÜs wirklich nur dem Export und der Überflutung des Strommarktes mit überschüssiger Energie?

Die Presse berichtet wiederholt, dass der bayerische Stromverbrauch durch die Thüringer Strombrücke, die derzeit weniger als 10% ausgelastet ist, auch ohne HGÜ Trassen gedeckt werden könnte. Dienen die HGÜs wirklich nur dem Export und der Überflutung des Strommarktes mit überschüssiger Energie? Könnte die Thüringer Strombrücke alleine wirklich unsere Versorgungssicherheit in Bayern gewährleisten?
Frage von L. H., 06. September 2017
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Energiewende

Frage 1: Wie schädlich und wie teuer sind die erneuerbaren Energien (Windkraft und Solarzellen, NICHT der Strom aus Off-Shore- und Gezeitenkraftwerken) wirklich? Gibt es dazu Studien/Zahlen/Berechnungen?

Frage 2: Stimmt es, dass die HGÜ-Trassen gar nicht vornehmlich dafür benötigt werden, den Strom von Norden nach Süden zu transportieren und dass die Leitungen viel kleiner ausfallen könnten, wenn sie nur dafür dimensioniert werden würden? Wird über die Leitungen auch Atomstrom rangiert? Wie ist das Verhältnis von Offshore- und (bisherigem) Atom/Kohle/Gas/Wasser-Strom?
Frage von Thomas S., 02. September 2017
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Planung und Genehmigung

Ist geplant die Trasse zw. Lübeck und Neumünster aufzuwerten um die Leistungsaufnahme zu steigern und mögliche WIndparks anzuschliessen?

Mit großem Interesse verfolge ich die Entwicklungen mit Bezug zur Energiewende.
Im Zuge der Ausweisung neuer Vorranggebiete für die Windenergienutzung in Schleswig-holstein ist mir aufgefallen, dass entlang einer 110kV Leitung die meinen Wohnbereich kreuzt, mehrere Potentialflächen und auch ein Vorranggebiet ausgewiesen wurde. Soweit mir bekannt verläuft diese Leitung zwischen Neumünster und Lübeck.
Frage von Lars L., 17. Juli 2017
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Planung und Genehmigung

In Moers führt eine 380KV Trasse in ein Umspannwerk. Diese Trasse ist Teil des Netzwerkausbaus in Deutschland. Diese Trasse führt von der Rheinüberquerung bei Voerde weitgehend über landwirtschaftlich genutzte Flächen nach Moers. Nur hier wird die Trasse in unmittelbare Nähe von Wohnbebauung geführt und führt in der Nähe des Umspannwerks sogar unmittelbar über ein Gebäude der Regenbogenschule, eine Grundschule mit 400 Schülern. Der Abstand der Trasse zur Wohnbebauung beträgt weniger als 20 m. In beiden Fällen ist nach meiner Information die Trasse nachträglich entstanden. Warum wird bei der Neuregelung der Trasse dieses Problem nicht angegangen, wo doch inzwischen für neue Trassen eine Abstandsregelung von 400 m gilt? Frage von Hartmut H., 27. Juni 2017