Energiewende
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Betrifft das Bundesland Sachsen-Anhalt: Läßt anhand der bisherigen Trassenkorridore sich abschätzen, in welcher Größenordnung Waldflächen von den Baumaßnahmen betroffen sind oder wären?

Als Vertreter der privaten Waldeigentümer stellt sich die Frage, in welchem Umfang das Thema Erdkabelverlegung und Wald für die vielen Kleinprivatwaldbesitzer von Relevanz ist. Sind möglicherwiese hunderte Hektar betroffen oder wurden die Trassenkorridore so ausgewählt, dass Wald nur regional und nur in sehr geringem Umfang betroffen ist.

Frage von G., 16. Dezember 2015

Leider ist noch keine Aussage möglich, da der Verlauf der Trasse noch unklar ist. Nach dem jetzigen Wortlaut des Gesetzes kann von einer Erdverkabelung nur dann abgewichen werden, wenn es sich um besonders geschützte Gebiete nach § 34 Bundesnaturschutzgesetz handelt. Das sind NATURA 2000-Gebiete. Wenn eine Trasse durch einen Wald verlaufen muss, dann ist ebenfalls noch unklar, wie breit die Erdkabeltrasse sein wird. Das hängt von der dann möglichen Spannungsebene und der zu übertragenen Leistung ab, entweder 2 oder 4 Gigawatt.

Antwort von Redaktion, 23. Dezember 2015

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