Energiewende
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Ausstieg aus (Braun)kohle -die Reviere liegen im Westen und Osten.
Einstieg in Ökostrom - / Erschliessung Windenergie: Der "Südlink" vom Netzbetreiber Tennent verläuft von Nord nach Süd - braucht es da nicht nun, da der Kohleausstieg Kompromiss empfohlen ist noch eine Korrektur in der Projektcharta Südlink um künftig (Wind) Energie aus den offshore Parks auch in das Ruhrgebiet und die Lausitz - den Einzugsgebieten der grossen Braunkohlekraftwerke - leiten zu können?

Frage von Andreas S., 29. Januar 2019
Am 4. Februar 2019 haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber den neuen Netzentwicklungsplan 2030 (Version 2019) der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin ist der im Szenariorahmen genehmigte Ausbaubedarf des Stromnetzes bis zum Jahre 2030 in fünf Szenarien dargestellt (B 2025, A 2030, B 2030, C 2030, und B 2035.)

In allen Szenarien ist das von der Bundesregierung beschlossene 65-Prozent- Ziel für Erneuerbare Energien am Bruttostromverbrauch einberechnet und der schrittweise Abbau des Kohlekraftwerksparks bereits angenommen,- wie er sich auch im kürzlich erzielten Kompromiss der sogenannten "Kohlekommission" widerspiegelt.

Der neue Netzentwicklungsplan unterstreicht nicht nur die zentrale Bedeutung der Gleichstromtrasse SuedLink für die Energieverteilung innerhalb Deutschlands, im Szenario B 2030 sowie im Szenario B 2035 wird darüber hinaus der Bedarf zwei zusätzlicher Gleichstrom-Leitungen (DC21/DC23/25) über einer Gesamtlänge von 1.160 Kilometern von Schleswig-Holstein nach Baden-Württemberg festgestellt. Das Besondere an diesen zwei neuen Gleichstromleitungen ist, dass sie Abzweige in Nordrhein-Westfalen (bei Hamm-Uentrop) beinhalten, um das Bundesland bzw. die dortigen Regionen mit Windstrom aus dem Norden Deutschlands zu versorgen. Gleichzeitig böten diese Abzweige auch die Möglichkeit, erzeugten Strom in unterschiedliche Richtungen und Regionen Deutschlands transportieren zu können.

Mehr Informationen zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 (Version 2019) finden Sie auf der gemeinsamen Internetseite der Übertragungsnetzbetreiber www.netzentwicklungsplan.de. Dort steht sowohl Langfassung, als auch die Kurzfassung des Netzentwicklungsplans 2030 (Version 2019) zum Download bereit. 

Bis zum 4. März 2019 haben Sie als Bürger im Rahmen der Konsultationsphase übrigens die Möglichkeit Ihre Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan bei den Übertragungsnetzbetreibern einzureichen. Wenn Sie dies tun möchten, können Sie Ihre Stellungnahme online auf  www.netzentwicklungsplan.de oder per Email und postalisch einreichen.
Antwort von Redaktion, 06. Februar 2019

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