Technik
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Einsparung einer Leitung durch N-1-Sicherheit durch Batterie und Pumpspeicherkraftwerk

Alle Leitungen durch ein Engpass-Gebiet laufen auf 100% ihrer Dauerferstigkeits-Leistung. Im Zielgebiet gibt es genügend starke (z.B. Kondensator-)Batterien, die für 1-2 Minuten die Leistung einer Leitung übernehmen können. Nach 1 bis 3 Minuten wird die Leitung durch ein Pumpspeicherkraftwerk ersetzt, das die Leistung der ausgefallenen Leitung ersetzen kann. Nach 1 bis 3 Stunden kann man andere Kraftwerke anfahren oder die Leitung reparieren. Oder ist es unrealistisch, ein Pumpspeicherkraftwerk mit 2GW Leistung für 1 bis 3 Stunden bereitzustellen? Atdorf schaft ja auch nur etwas über 1GW, falls es je gebaut wird. Oder ist eine Kondensatorbatterie mit 2GW Leistung für 2 Minuten viel zu groß? Oder wäre dies eine Motivation, um Atdorf durchzusetzen?

Frage von Christoph S., 25. November 2015

Stromleitungen werden für eine Auslastung von 60 Prozent konzipiert, können also ggf. die Last der Nachbarleitung mit übernehmen. Ihr Vorschlag zielt darauf ab, die Auslastung auf 100 Prozent zu erhöhen und damit defacto doppelt soviel Übertragungsleistung zu schaffen und die Ausfallsicherheit mit lokalen Batterien bzw. Kondensatoren sicherzustellen. Allerdings ist nicht vorhersehbar, in welchem Gebiet ein Engpass oder Fehler auftritt. Insofern müssten für ein solches Sicherheitskonzept flächendeckend Kondensatorbatterien und Pumpspeicher vorhanden sein. Unabhängig von der nicht überall möglichen Errichtung von Pumpspeichern aus landschaftlichen Gründen (kein ausreichendes Gefälle) hat dieses Konzept deutlich höhere Kosten und kann letztlich auch nur einige Stunden überbrücken, nicht aber einen Leitungsausfall. Dafür ist die Kapazität von Kondensatoren zu gering. Es scheint daher weniger geeignet.

Antwort von Redaktion, 03. Dezember 2015

Kommentare

  • H_K, 25. Januar 2017

    Gegen den Bau von Pumpspeicherwerken gibt es genausoviel Widerstand von einigen Gruppen z.Bsp. Bund Naturschutz wie gegen Übertragungsleitungen oder Kabel. Der Hauptgrund warum sie nicht gebaut werden ist aber nicht die Geografie - Bayern ist nicht Holland - ein paar Berge gibts schon ! Hauptgrund ist die Wirtschaftlichkeit , aufgrund der Gesetzeslage - findet sich kein Investor , mit PSW läßt sich kein Geld verdienen !
    Ersatz f Leitungen ? Von wo soll die Energie zum Speichern herkommen ?

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