Planung und Genehmigung
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Warum könnte in Bayern der Trassenverlauf nicht im Erdreich unter den Flüssen mit Grabschiffen bzw. unter den künstlichen Wasserwegen verbaut werden?

In Bayern bzw. in der Oberpfalz sollte der eventuelle Ausbau aus Kostengründen, wegen dem unebenen Gelände auf Masten gebaut werden, ein Verlegen unter den natürlichen Flüssen mit Grabschiffen oder bzw. ein Verbauen unter den künstlichen Wasserstraßen bei Trockenlegung müsste doch auch relativ kostengünstig möglich sein, oder nicht?
Zwar müsste der Schiffsverkehr auf den künstlichen Wasserstraßen umgeleitet bzw. angehalten und natürlich entschädigt werden, aber ich denke dass wäre immer noch bezahlbar und unsere Landschaft müsste nicht so darunter leiden.

Frage von G., 28. Juni 2015

Grundsätzlich lehnen Wasser- und Schifffahrtsbehörden einen Eingriff in ein Gewässer ab, wenn damit die "Leichtgängigkeit und Sicherheit des Schiffsverkehrs" gefährdet ist. Das ist bei einem Kabel im Flussbett der Fall, weil bei veränderlichen Wasserständen bei einem Ankermanöver das Kabel beschädigt werden könnte. Zusätzlich ist eine jederzeitige Zugangsmöglichkeit im Reparaturfall nicht gegeben, wenn das Kabel eingegraben ist.

Antwort von Redaktion, 01. Juli 2016

Kommentare

  • Redaktionsteam, 21. Oktober 2015

    Leider sind die Dinge nicht so einfach. Beim Bau eines Unterwasserkabels müssten bei den hohen Leistungen, wie sie beim Nord-Süd-Transport notwendig wären, mehrere Kabel verlegt werden. Die Wasser- und Schiffahrtsdirektionen sind äußerst zurückhaltend, was die Einbringung zusätzlicher Hemmnisse für den Schiffsverkehr betrifft.

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  • MoniWrangel, 07. Oktober 2015

    Kann man stattdessen nicht die Wasserstraßen als Stromspeicher nutzen? Hier wurde so etwas (http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/schleusen-...) wohl erst kürzlich erprobt, dass sowas gehen könnte. Dann könnte man Wasserstraßen sozusagen ohne Kabelverlegung nutzen.

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  • Bangert, 01. Juli 2015

    Wie wird das dann auf offener See gemacht (z. B.: Pipeline, Stromkabeln)? Zudem könnten Kontroll- und Reparaturschächte bei den Schleusen errichtet werden. Bei den künstlichen Wasserwegen würden diese Trassen (Leerrohre) ja wieder mit Beton ummantelt.

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    • Redaktionsteam, 07. Juli 2015

      Auf offener See wird das Kabel eingespült, bis zu zwei Meter tief. Dabei soll die Querung von Fahrwassern vermieden werden, um Ankerschäden zu vermeiden. In der Tat, zumindest in schiffbaren Anteilen von Flüssen oder Kanälen könnte ein Kabel von Schleuse zu Schleuse verlegt werden, weil es ja auf dem Seeweg transportiert werden kann. Bei Kanälen wird das schwierig, weil dort zum Teil sehr steile Böschungen vorhanden sind, die durch die Verlegung eines Kabels gefährdet würden. Das Ankerproblem wird dadurch nicht behoben.

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