Technik
1Kommentare
Dafür stimmen

Warum wird bei Ihnen der Technologische Fortschritt bei der Erdverkabelung und den erneuerbaren Energien nicht berücksichtigt ???

In dem von Ihnen veröffentlichen Flyer wird wieder auf den angeblich hohen Kostenfaktor bei der Erdverkabelung hingewiesen. Dazu zeigen Sie
eine grosse Baugrube einer Erdverkabelung in Drehstromtechnik, die inzwischen in dieser Form längst überholt ist.
Eine Erdverkabelung in HGÜ - Technik benötigt pro Strang einen Platzbedarf von ca. 70 cm und könnte entlag der BAB verlegt werden. Aber das
passt anscheinend nicht in das von Ihnen vertretene Konzept.
Die Vorteile der neuen Verfahren liegen auf der Hand (beschleunigtes Planverfahren, gute Transportmöglichkeiten der Kabel,keine störenden
Umwelteinflüsse durch Korrosion, keine Verschandelung der Landschaft usw.).
Allgemein muss man sich auch die Frage stellen, ist der ganze Aufwand überhaupt in dieser Form notwendig?
Durch einen beschleunigten Einsatz der Power to Gas - Technik kann das Speicher- und Transportproblem bei den erneuerbaren Energien weit-
gehend gelöst werden. Man sollte sich die Frage stellen, warum die vielen Milliarden für das neue Leitungsnetz nicht für die Weiterentwicklung
dieser Verfahren benutzt werden.
Denken Sie vor allen Dingen daran, das die natürlichen Ressorcen in ca. 50 Jahren erschöpft sein werden, die entsprechende Umstellung muss
jetzt beginnen.

Mit freundlichem Gruss

Gerhard Leitz

Frage von Gast , 25. September 2015

Zum Zeitpunkt der Drucklegung des Flyers lagen Daten über Gleichspannungserdverkabelung von unabhängigen Institutionen kaum vor, ebenso kaum Bilder. Weltweit sind bei 500 Kilovolt etwa 130 Kilometer Kabel verlegt (Quelle: Europacable). Wir werden aber bei der bereits anstehenden Überarbeitung des Flyers Gleichstromtechnik besonders erwähnen.Trotzdem ist die Verkabelung in Drehstromtechnik kein Auslaufmodell, einige Strecken im Drehstromnetz werden aktuell so geplant. Naturschutzfachlich (Bodenschutz) ist das Erdkabel nicht problemfrei und für die Grundstücksinhaber handelt es sich um einen sehr großen Eingriff. Die Speichertechnologie Power-to-Gas löst nicht das Problem des großräumigen Stromtransportes, weil die Umwandlungsverluste zu hoch sind. Und in Bayern werden 40 Terrawattstunden Strom gebraucht und nicht Gas. Ein Ausgangspunkt dafür ist der Ausstieg aus der Atomenergie. Eine Energieversorgung, die zu einem Großteil auf Erneuerbaren Energien beruht, braucht ein Übertragungsnetz, das in der Lage ist, Erzeugung und Nachfrage großräumig aufeinander abzustimmen. Strom muss auch über größere Distanzen transportiert werden können, da er nicht immer vor Ort genutzt werden kann. In diesem Sinne wirkt auch der europäische Verbund netzentlastend und kostensenkend, da hier national nicht einsetzbare Strommengen verkauft werden können. Das ist billiger als die Energie abzuregeln.

Antwort von Redaktion, 08. Oktober 2015

Kommentare

  • Erdkabel, 09. Oktober 2015

    Bitte überprüfen Sie Ihre Antwort zur Speichertechnologie Power-to-Gas. http://www.powertogas.info/power-to-gas/nutzungspfade/

    Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Sie wird nur zur persönlichen Beantwortung von Fragen und bei eventuellen Rückfragen verwendet. Mehr dazu in unseren Informationen zum Datenschutz.

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Sie wird nur zur persönlichen Beantwortung von Fragen und bei eventuellen Rückfragen verwendet. Mehr dazu in unseren Informationen zum Datenschutz.