Planung und Genehmigung
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Was ist dran an dem Gerücht, dass die Netzbetreiber eine garantierte Verzinsung in Höhe von 9 Prozent auf das für den Trassenbau eingesetzte Kapital erhalten? Werden auch diese Beträge wie die Betriebskosten auf alle Strombezieher umgelegt und somit garantiert?

Zu diesen Bedingungen würde ich mich gere an den Investitionskosten beteiligen.

Frage von Bernhard F., 18. Dezember 2018

Hinsichtlich der Eigenkapitalzinssätze für die Investitionen seitens der Übertragungsnetzbetreiber, legt die Bundesnetzagentur diese in den Regulierungsperioden fest. Die festgelegten Eigenkapitalzinssätze haben dabei einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Erlöse der Netzbetreiber und somit auch auf die Netzentgelte, die von den Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlt werden müssen. Am 5. Oktober 2016 hatte die Bundesnetzagentur die Eigenkapitalzinssätze für Betreiber von Stromnetzen (und Gasnetzen) von 9,05 auf 6,91 Prozent vor Steuern gesenkt. Gegen diese Senkung haben zahlreiche Netzbetreiber (ca. 1100) aus dem Strom- und Gassektor Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte dann 22.3.2018 entschieden, dass die Renditefestsetzung der Bundesnetzagentur zu niedrig sei. Daraufhin hat die Bundesnetzagentur wiederum Rechtsbeschwerde eingelegt.

Anbei der Link zum Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf

Links zu Pressemitteilungen:
Oberlandesgericht Düsseldorf
Bundesnetzagentur
VKU

Antwort von Redaktion, 18. Dezember 2018

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