Technik
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H2-Umwandlung des Stromes

Wie weit ist die Technik entwickelt, überzähligen Strom in H2 zu verwandeln? Sind die Wandler fexibel genug, um schnell überzähligen Strom aufzunehmen und sich bei Mehrbedarf wieder abzuschalten? Derzeit ergeugt die Chem. Industrie H2 aus Erdgas. Ist die Chem Industrie verpflichtet, H2 aus überzähligem Strom abzunehmen? Sind die Kapitalkosten dieser Geräte zu hoch oder muss der Strompreis sehr niedirg sein?

Frage von Christoph S., 21. Mai 2015

Grundsätzlich gibt es die alkalische und die PEM (Proton-Exchange-Membrane)-Elektrolyse. Die alkalische ist für wechselnde Stromstärken nicht gut geeignet, weil durch die wechselnde Ausdehnung der Kathoden und Anoden eine starke Alterung stattfindet und die Elektrolyse dadurch recht teuer ist. Theoretisch sind Wandler flexibel genug, um schnell überzähligen Strom aufzunehmen und sich bei Mehrbedarf wieder abzuschalten, praktisch ist das eine sehr teure Option. Die chemische Industrie ist nicht verpflichtet, Wasserstoff aus überzähligem Strom abzunehmen. Die PEM (Proton-Exchange-Membrane)-Elektrolyse ist mehr als doppelt so teuer wie die alkalische, hält dafür aber länger bei wechselnder Stromintensität. Die alkalische Elektrolyse kostet etwa 1.000 Euro/kW, die PEM-Elektrolyse etwa 2.500 Euro/kW. Generell kostet die Herstellung eines Kilogramm Wasserstoff etwa 9 Euro (www.now-gmbh.de/fileadmin/user_upload/RE_Publikationen_NEU_2013/Publikationen_NIP/NOW-Studie-Wasserelektrolyse-2011.pdf).

Antwort von Redaktion, 30. Juni 2015

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