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Wem gehören eigentlich die Leitungen?

Gehören sie dem Staat oder den Stromkonzernen?

Frage von Michael M., 27. Januar 2018

Die Leitungen auf Verteil- und Übertragungsnetzebene (220V bis 380kV) werden in Deutschland von privaten Netzbetreibern betrieben, die gleichzeitig auch jeweils Eigentümer der Leitungen sind. Auf Verteilnetzebene gilt in Deutschland das Konzessionsrecht nach § 46 EnWG. Demnach sind die Konzessionen, also das Wegenutzungsrecht, i.d.R. zeitlich limitiert, und müssen nach Beendigung von der Gemeinde neu erworben werden. Die Netzinfrastruktur bleibt aber im Besitz des Netzbetreibers. Bei einem Konzessionswechsel ist daher der Neu-Konzessionär zum Kauf des Netzes vom Alt-Konzessionär verpflichtet. Auf Übertragungsnetzebene greift dieses Regelung dagegen nicht. Die gesetzliche Regelungen zum Energiesektor/Strom finden Sie im deutschen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und in der EU-Richtlinie 2009/72/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über gemeinsame Vorschriften für den Elektrizitätsbinnenmarkt.

Antwort von Redaktion, 30. Januar 2018

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