Technik
2Kommentare
Dafür stimmen

Wenn die Windparks gleich in das 110kV-Netz einspeisen, dann ist es doch sehr aufwendig umliegende Gemeinden mit 60kV-Strom zu beliefern? Sollten nicht kleinere Windparks oder Einzel-WKA in die 60kV-Leitungen einspeisen können?

Frage von G., 25. Juni 2015

Nur große Windparks mit mehreren Megwatt speisen manchmal in das Hochspannungsnetz (110 Kilovolt) ein. Dann sind die Leistungen so hoch, dass sie oft nicht mehr regional verbraucht werden können. Einzelne Windkraftanlagen speisen in der Regel in das Mittelspannungsnetz ein, an dem auch Stadtteile und Ortschaften angeschlossen sind. Insofern ist hier ein direkter Stromtransport zum Verbraucher möglich.

Antwort von Redaktion, 29. Juni 2015

Kommentare

  • OHK, 15. Dezember 2015

    Ihr Kausal-Zusammenhang zw. Leistung "großer" Windparks und des regionalen Bedarfs/Verbrauchs als Grund für die Einspeisung auf der 110kV-Ebene ist nicht korrekt. Anschlusspunkt/Spannungsebene werden vielmehr gem. Effizienz/ Wirtschaftlichkeit bestimmt. Eingespeister Strom (Arbeit! nicht Leistung) eines Windpark auf 110kV-Ebene kann regionalen Bedarf "direkt" abdecken; Verbraucher-Haushalte sind zudem nicht am Mittel-, sondern Niederspannungsnetz "direkt" angeschlossen. Bitte präzise Antworten!

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    • Redaktionsteam, 07. Januar 2016

      Vielen Dank für Ihren Hinweis, beim nächsten Mal werden wir exakter formulieren.

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