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Wertausgleich für Immobilie in Stromtrasse

Unser Haus steht in einer Stromtrasse mit 110 KV und 220 KV. Diese sollen jetzt abgebaut werden und durch einen Großmast und 380 KV ersetzt werden. Die neue Leitung soll nun zudem mitten über unser Haus gehen. Der Planfeststellungsbeschluss ist erfolgt. Durch diese Änderung in der Trasse wird aus meiner Sicht unser Haus unverkäuflich, da müsste es doch möglich und richtig sein, dass hier durch den Netzbetreiber eine Entschädigung / Wertausgleich gezahlt werden muss. Ist dies richtig? Gibt es darüber Ihnen bekannte Gerichtsurteile ?

Frage von G., 26. November 2015

Entschädigungen für die Nutzung von Grundeigentum ist bei der Errichtung von Leitungsmasten auf den Grundstücken Dritter vorgesehen (Eintrag von Grunddienstbarkeiten). Bei vorliegendem öffentlichem Interesse, das bei der Errichtung von Versorgungsleitungen/Infrastrukturmaßnahmen anzunehmen ist, kann die Nutzung auch gegen den Willen des Eigentümers erfolgen (Enteignung). Das Bundesverwaltungsgericht hat im September 2013 zu dem Thema geurteilt. Das Urteil ist hier zu finden: www.bverwg.de/entscheidungen/pdf/260913B4VR1.13.0.pdf.

Antwort von Redaktion, 08. Dezember 2015

Kommentare

  • H_K, 10. Januar 2016

    Hierzu wäre auch interressant was zuerst da war , die 220/110 kV Trasse oder das Haus ? War die Trasse zuerst da , war die Wertminderung vorraussehbar . Wenn das Haus zuerst da war ,wurde bestimmt schon entschädigt.
    In jedem Fall ist die Wertminderung durch die 380 kV Trasse geringer als bei einem Haus das vollkommen frei stand.

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