Kurz und knapp: Sektorenkopplung

Der Gesamtstrombedarf macht nur etwa 20 Prozent des gesamtgesellschaftlichen Energiebedarfes aus. Während im Jahr 2015 bereits knapp ein Drittel des Energieverbrauchs im Stromsektor über Erneuerbare Energien (EE) gedeckt werden konnte, waren es im Wärmebereich nur 13,2 Prozent und im Verkehrsbereich nur 5,2 Prozent. Den Löwenanteil von 80 Prozent verbrauchen die Sektoren Mobilität (Verkehr) und Wärme (Raumheizung und Warmwasser).

Damit die Energie aus Erneuerbaren Quellen zukünftig auch in den Sektoren Wärme und Mobilität genutzt werden kann, sollen diese mit dem Sektor Strom „gekoppelt“ werden. Sektorenkopplung heißt vereinfacht, dass Energie zwischen den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität ausgetauscht wird. In unserem Infoblatt zur Sektorenkopplung informieren wir über den Begriff, das Konzept und das Potential der Vernetzung von Strom, Wärme und Mobilität.

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