Baden-Württemberg will SuedLink in Salzstock verlegen

07. Juli 2017

Die Landesregierung Baden-Württemberg wird voraussichtlich auf der Antragskonferenz zum SuedLink (Abschnitt E) am Dienstag, den 11. Juli, in Heilbronn einen Alternativvorschlag machen, der vorsieht für die Verlegung der Gleichstromtrasse im Raum Heilbronn/Bad Friedrichshall vorhandene Bergwerkstollen zu nutzen. Dabei handelt es sich um eine Strecke von 15 km, die so durch alte Salzbergwerke laufen könnte.

Der baden-württembergische Umwelt- & Energieminister Franz Untersteller hoffe so, einen schwierigen Teilabschnitt der Stromtrasse zu entschärfen: „Die Stollen zu nutzen, würde vermeiden, dass ein dicht besiedelter Raum mit Autobahn, Bundesstraßen, Bahnlinien und dem Neckar von einer Kabeltrasse durchfahren wird."

Die Idee sei ein Ergebnis der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, die Umweltministerium und Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW zum SuedLink in der Region durchgeführt haben. TransnetBW hatte aufgrund des Vorschlags mit einem Gutachten die Machbarkeit bestätigt, so dass die Alternative nun auf der Antragskonferenz der Bundesnetzagentur präsentiert werden kann.

Link zur Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg