Conneforde-Merzen: Rahmen für ROV

24. November 2015

Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) hat am vergangenen Freitag, den 20. November 2015, den Rahmen für die Untersuchungen im Raumordnungsverfahren für die 380 kV-Stromleitung zwischen Conneforde und Merzen festgelegt. Demnach müssen die beiden Übertragungsnetzbetreiber TenneT und Amprion auch einen weiteren potentiellen Trassenverlauf entlang der Autobahn prüfen.

Für den Bereich zwischen Conneforde und Cloppenburg muss eine neue Trassenvariante entwickelt werden, die ab Conneforde zunächst der bestehenden 220 kV-Stromleitung folgt, südlich von Wardenburg dann an die Autobahn 29 führt und parallel dazu verläuft, um schließlich der Autobahn 1 zu folgen. Nach den Vorgaben der Behörde ist für den Abschnitt zwischen Cloppenburg und Merzen eine Leitungsführung entlang der Autobahn 1 zu untersuchen. Damit reagiert die Behörde auf den Wunsch zahlreicher Kommunen und Bürgern, die eine zusätzliche Variantenprüfung entlang der Autobahn auf den Bürgerinformationsmärkten gefordert hatten. 

Dezernent Bernhard Heidrich vom ArL hat zudem entschieden, dass, obwohl noch keine rechtliche Grundlage vorliege, eine mögliche Teilverkabelung bei den Untersuchungen mit zu berücksichtigen sei. Er gehe davon aus, dass das neue Gesetz zum Energieleitungsausbau recht bald von der Bundesregierung verabschiedet werde, so Heidrich. Darin ist die 380 kV-Leitung als Modellprojekt für Teilverkabelung vorgesehen.

Weitere Informationen zum Vorhaben finden Sie beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) und in unserer Vorhabenbeschreibung zum BBPlG Nr.6.