Netzstabilisierung: Kosten für Netzeingriffe auf Rekordniveau

25. Januar 2018

Bei den Netzstabilisierungskosten (u.a. Redispatch) deutet sich ein neuer Rekord an. So hat der Übertragungsnetzbetreiber TenneT zu Jahresbeginn die neuen Zahlen für seine Regelzone beziffert. Demnach sind im TenneT-Gebiet die Kosten für netzstabilisierenden Maßnahmen von 660 Millionen Euro in 2016 im vergangenen Jahr auf rund 1 Milliarde Euro angestiegen. Laut TenneT seien 95 Prozent davon auf das sogenannte Engpassmanagement zurückzuführen, also Maßnahmen um Leitungsüberlastungen zu vermeiden oder zu beheben.

„Diese Netzstabilsierungskosten werden erst wieder sinken, wenn es mit dem Stromnetzausbau voran geht“, so Dr. Peter Ahmels vom Bürgerdialog Stromnetz.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) wird die Daten von 2017 aus allen Regelzonen, die sie noch bis zum 8. Februar 2018 sammelt, in den Monitoring-Berichten 2018 veröffentlichen. Weitere Informationen zum Monitoring Energie 2018 finden Sie auf der Internetseite der BNetzA.