Ultranet: Trassenkorridor im Abschnitt A festgelegt

22. Januar 2019

Am 16. Januar 2019 hat die Bundesnetzagentur die erste Bundes­fachplanungs­entscheidung für das Vorhaben Ultranet getroffen.

Der für den Abschnitt A zwischen Riedstadt und Mannheim-Wallstadt nun festgelegte 60km lange Trassen­korridor folgt laut Bundesnetzagentur im Wesentlichen den bereits bestehenden Stromleitungen.

"Der Trassenkorridor beginnt an der Grenze zwischen den Gemeinden Riedstadt und Groß-Gerau, nördlich von Wolfskehlen. Von dort aus verläuft er zunächst in süd­östlicher Richtung bis Pfungstadt, dann entlang der A 67 bis Hähnlein. Bei Hähnlein knickt der Trassenkorridor nach Südwesten ab. Er quert dann die A 67 sowie den Jägersburger Wald und anschließend die B 44. Südlich des Kraftwerks Biblis verläuft der Korridor erneut in Richtung Süden. Er passiert Hofheim, Bürstadt und Lampert­heim, quert dann die Viernheimer Heide, schließlich die A 6 und das Viernheimer Kreuz. Der Trassenkorridor endet in Mannheim-Wallstadt." (Quelle: Bundesnetzagentur)

Auf der Internetseite der Bundesnetzagentur stehen die Dokumente zur Entscheidung für den Abschnitt A für Interessierte zum Download bereit. Darüber hinaus werden diese Unterlagen vom 14. Februar bis zum 27. März 2019 an verschiedenen Auslegungsstellen öffentlich ausgelegt.

Als nächstes wird die Bundesnetzagentur im folgenden Plan­feststellungs­verfahren den genauen Verlauf der Trasse des Abschnitts A im festgelegten Korridor bestimmen. Der im Planfestellungsverfahren festgelegte Trassenkorridor ist dann verbindlich.