BBPlG 11: Bertikow – Pasewalk

Die bereits vorhandene Höchstspannungsleitung mit 220 kV wird durch eine geplante, leistungsfähigere 380-kV-Freileitung im Osten der Regelzone ersetzt, anschließend wird die alte Freileitung zurückgebaut.

Notwendig ist das Bauvorhaben, da die Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Regionen Uckermark und Vorpommern in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird. Die derzeit vorhandene Übertragungskapazität reicht nicht aus, um dem Transportbedarf der künftig onshore und offshore erzeugten Windenergie nachkommen zu können. Darüber hinaus kann auch konventionell erzeugter Strom über die geplante Leitung transportiert werden. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015.

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung nach § 12 NABEG am 29. März 2018 abgeschlossen und einen Trassenkorridor festgelegt. Dieser verläuft nun über­wiegend gebündelt mit der Bundesautobahn 20. Die Entscheidung enthält zudem eine Bewertung sowie eine zusammen­fassende Erklärung der Umweltauswirkungen gemäß den §§ 14k und 14l des Gesetzes über die Umwelt­verträglich­keit (UVPG) und das Ergebnis der Prüfung von alter­nativen Trassenkorridoren. Sie enthält zudem eine Auf­stellung der Überwachungs­maßnahmen nach § 14m UVPG, so die BNetzA.

Mehr Informationen zum Vorhaben BBPlG Nr. 11 finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur.

Stand: 9. Juni 2018