BBPlG 1: Emden Ost – Osterath (A-Nord)

Das BBPlG-Vorhaben Nr.1 bildet den nördlichen Teil des Korridor A, der eine der geplanten Nord-Süd-Verbindungen in Hochspannungsgleichstromübertragungs-Technik (HGÜ) ist. Die Leitung kann deshalb nicht in Abschnitten sondern nur vollständig in Betrieb genommen werden. Der Leitungsneubau soll vorrangig als Erdkabel gebaut werden (siehe dazu BBPlG Erdkabelvorrang). Mit Hilfe des Vorhabens sollen die in der Nordsee durch Windenergieanlagen erzeugten Strommengen in den Westen transportiert werden. Nach Süden schließt sich das BBPlG-Vorhaben Nr.2 Osterath – Philippsburg (Ultranet) an.

Der Kartenausschnitt in diesem Steckbrief zeigt die Luftlinie zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Leitung. Wo genau die Leitung zwischen diesen Punkten geführt wird, muss im weiteren Planungsverfahren bestimmt werden.

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat am 11. Januar 2018 den Vorschlagskorridor samt Alternativen der Öffentlichkeit vorgestellt. Der von Amprion vorgestellte Vorschlagskorridor samt Alternativen  ist auf der ÜNB-Internetseite www.a-nord.net abrufbar. Dort können Bürgerinnen und Bürger auch ihre Hinweise zu den vorgestellten Trassenkorridoren dem Vorhabenträger Amprion mitteilen und sich über dessen Informationsveranstaltungstermine informieren. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat am 21. März 2018 die Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur beantragt.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 13. April 2018 mitgeteilt, dass der von Amprion für das Vorhaben A-Nord eingereichte Antrag auf Bundesfachplanung für alle Abschnitte vollständig ist. Damit kann die Bundesfachplanung beginnen und öffentliche Antragskonferenzen stattfinden. Für den ersten Abschnitt von Emden Ost bis in den Raum Bunde hat die BNetzA für den 15. Mai 2018 bereits die erste Antragskonferenz festgelegt. Auf der Internetseite der Bundesnetzagentur finden Interessierte u.a. die Tagesordnung und ein Online-Anmeldformular für die o.g. Antragskonferenz in Bunde.

Weitere Informationen zum Vorhaben BBPlG Nr. 1 finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur und auf der Website des Vorhabenträgers Amprion.

Stand: 16. April 2018