BBPlG 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)

Das Vorhaben bildet die Verbindung zwischen den Netzverknüpfungspunkten Osteratk in Nordrhein-Westfalen und Philippsburg in Baden-Württemberg. Notwendig ist die 340 Kilometer lange Strecke um den Süden Deutschlands ausreichend mit Energie zu versorgen, wenn die verbliebenen deutschen Kernkraftwerke bis zum Jahr 2022 abgeschaltet werden. Die Hochspannungsgleichstromübertragungsleitungen (HGÜ)sind in fünf Abschnitten aufgeteilt, können jedoch nur vollständig in Betrieb genommen werden.

Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und TransnetBW haben die Bundesfachplanung jeweils abschnittsweise beantragt.  Zu allen Abschnitten fanden bereits Antragskonferenzen statt. Die Bundesnetzagentur hat für alle fünf Abschnitte die Untersuchungsrahmen festgelegt. Für drei der fünf Abschnitte liegen bereits Unterlagen nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vor, in drei davon wurden diese bereits ausgelegt.

Für den Abschnitt D  von Weißenthurm nach Riedstadt wurden die von Amprion eingereichten Bundesfachplanungsunterlagen bis zum 21. Juni 2018 öffentlich ausgelegt.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen fünf Abschnitten finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur.

Abschnitt A: Riedstadt – Mannheim-Wallstadt (60 km)

Abschnitt B: Mannheim-Wallstadt – Philippsburg (40 km)

Abschnitt C: Osterath – Rommerskirchen (30 km)

Abschnitt D: Weißenthurm – Riedstadt (110 km)

Abschnitt E: Rommerskirchen – Weißenthurm (100 km)

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf den Webseiten der Vorhabenträger Amprion und TransnetBW.

Das Vorhaben wird als Project of Common Interest PCI 2.9 geführt. Weitere Infos dazu finden Sie auf der Website der EU-Kommission.

Stand: 24. August 2018