BBPlG 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)

Das Vorhaben bildet die Verbindung zwischen den Netzverknüpfungspunkten Osteratk in Nordrhein-Westfalen und Philippsburg in Baden-Württemberg. Notwendig ist die 340 Kilometer lange Strecke um den Süden Deutschlands ausreichend mit Energie zu versorgen, wenn die verbliebenen deutschen Kernkraftwerke bis zum Jahr 2022 abgeschaltet werden. Die Hochspannungsgleichstromübertragungsleitungen (HGÜ)sind in fünf Abschnitten aufgeteilt, können jedoch nur vollständig in Betrieb genommen werden.

Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und TransnetBW haben die Bundesfachplanung jeweils abschnittsweise beantragt.  Zu allen Abschnitten fanden bereits Antragskonferenzen statt. Die Bundesnetzagentur hat für alle fünf Abschnitte die Untersuchungsrahmen festgelegt. Für drei der fünf Abschnitte liegen bereits Unterlagen nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vor, in drei davon wurden diese bereits ausgelegt.

Am 16. Januar 2019 hat die Bundesnetzagentur die erste Bundes­fachplanungs­entscheidung für das Vorhaben Ultranet getroffen.

Der für den Abschnitt A zwischen Riedstadt und Mannheim-Wallstadt nun festgelegte 60km lange Trassen­korridor folgt laut Bundesnetzagentur im Wesentlichen den bereits bestehenden Stromleitungen. Auf der Internetseite der Bundesnetzagentur stehen die Dokumente zur Entscheidung für den Abschnitt A für Interessierte zum Download bereit. Darüber hinaus wurden diese Unterlagen vom 14. Februar bis zum 27. März 2019 an verschiedenen Auslegungsstellen öffentlich ausgelegt. Am 28. März 2019 hat der Vorhabenträger Amprion bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Planfeststellungsbeschluss eingereicht. Dieser wird aktuell von der Genehmigungsbehörde auf Vollständigkeit geprüft.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen fünf Abschnitten finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur.

Abschnitt A: Riedstadt – Mannheim-Wallstadt (60 km)

Abschnitt B: Mannheim-Wallstadt – Philippsburg (40 km)

Abschnitt C: Osterath – Rommerskirchen (30 km)

Abschnitt D: Weißenthurm – Riedstadt (110 km)

Abschnitt E: Rommerskirchen – Weißenthurm (100 km)

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf den Webseiten der Vorhabenträger Amprion und TransnetBW.

Das Vorhaben wird als Project of Common Interest PCI 2.9 geführt. Weitere Infos dazu finden Sie auf der Website der EU-Kommission.

Stand: 27. Mai 2019