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Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt. Transparenz und Dialog sind dabei von zentraler Bedeutung. Der Bürgerdialog Stromnetz versteht sich als Moderator im Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen, Verbänden, Wissenschaft, Bund, Ländern und Kommunen sowie den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur.

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Fragen zum Thema: Alle Themen

Energiewende

Wolfgang Reupke, 13. Mai 2022

Da hier in Bayern (aber wahrscheinlich auch in anderen Bundesländern) immer wieder argumentiert wird, dass wir die großen Übertragungsleitungen Südost-Link und Süd-Link gar nicht brauchen, weil wir unseren Strom selber erzeugen können, suche ich nach „plakativen“ Zahlen für Gegenargumente.
Mir ist absolut klar, dass wir uns hier nicht mit Photovoltaik und bei den vielen Widerständen erst recht nicht mit Windenergie selbst versorgen können. Man findet zwar viele Zahlen über den Bedarf und die Erzeugung von erneuerbaren Energien in TWh/a auch im Vergleich mit Norddeutschland, aber diese sind doch sehr abstrakt.
Deshalb suche ich eine Quelle (vielleicht können Sie auch direkt Zahlen nennen) zur Produktivität von Windkraftanlagen in Bayern, die besser greifbar sind: z. B., wie viele Windräder mit 3 MW Nennleistung bräuchte man in Bayern im Vergleich zu Norddeutschland bzw. Offshore-Anlagen für die Eigenversorgung und wieviel zusätzliche Flächen bräuchte man für Photovoltaik? Mir sind leider keine Zahlen für eine sinnvolle Aufteilung zwischen Windkraft und Photovoltaik + weitere EE bekannt.
Wenn man zusätzlich noch Standardwerte für die Kosten hätte, sollte man (so hoffe ich) auch aus rein wirtschaftlicher Sicht für die Übertragungsleitungen argumentieren können.

Energiewende

Technik

Anonym, 6. Mai 2022

Wie entkoppelt der Netzausbau bzw. die sogenannten „Nord-Süd-Trassen“ die Stromversorgung von einer Dunkelflaute?

Sonstiges

M. Sch., 5. Mai 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Stromanbieter bietet in einem seiner Tarife 100 % Ökostrom an, den er mittels zugekauften EECS Zertifikaten auf legalem Weg zu „Ökostrom“ macht. Der Anteil ders erneuerbar erzeugten Stromes liegt bei lediglich 3 %. Davon dem Stromanbieter selbst zuzuordnende Anlagen für erneuerbare Energie nur 1%.
Der Handel mit EECS Zertifikaten sollte dem Zubau „erneuerbarer Anlagen“ dienen. Nun macht er aus fossil/atomar erzeugtem Strom, Ökostrom und keine einzige Tonne CO2 wird wirklich eingespart.
Das bei dem geringen Handelspreis der Ursprungserzeuger des Stromes EE-Anlagen zubaut ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich.
Nun meine Frage:
Ist von der neuen Bundesregierung geplant, den Verkauf der Zertifikate künftig an Zubau von EE-Anlagen zu koppeln oder ist vorgesehen diese Möglichkeitdes des in meinen Augen legalen „greenwashings“ in absehbarer Zeit zu unterbinden?

Technik

Raimund Dachauer, 4. Mai 2022

Guten Tag, 
vorerst danke für die umfangreiche und geduldige Informationspolitik auf dieser Seite. Bzgl des Netzausbaus hätte ich eine technische Frage. Es wird nach meiner Info entweder Erdkabel oder Masten diskutiert. Was spricht gegen eine oberirdische Kabelführung ohne Masten, also mehr oder minder direkt auf dem Erdreich?
Danke für eine kurze Info und beste Grüße

Technik

Jürgen Seeberger, 4. Mai 2022

Guten Tag,
Deutschland verabschiedet sich von den fossilen Kraftwerken. Mit dem Abschalten dieser Kraftwerke fallen aber auch die Syncrongeneratoren mit ihren riesigen Schwungmassen weg, die für die Frequenzstabilität von 50 Hertz zuständig waren.
Wie wird in Zukunft die Frequenz im Netz stabil gehalten, wenn mit dem Wegfall der Syncrongeneratoren, zusätzlich auch noch ein wachsender Anteil stark fluktuierender Erneuerbarer Energien eingespeist wird?
Freundliche Grüße

Sonstiges

Technik

Tobias Feller, 1. Mai 2022

Im Zuge des Russlandkonflikts kam es zu Ausfällen des KA-SAT Satellitennetzwerks, welches die Monitoringsysteme von Windkraftanlagen zum Ausfall brachte und eine Meldung an das BSI nach KritisV notwendig machte. Weshalb gibt es obwohl es sich um kritische Infrastruktur handelt keine redundante Anbindung der Anlagen über ein weiteres Übertragungsmedium? Könnte der Ausbau eines weiteren Übertragungsmedium als Synergieeffekt für den Breitbandausbau in ländlichen Regionen verwendet werden und damit für größere Akzeptanz des Stromnetzausbaus sorgen?

Technik

Krista L., 22. April 2022

Guten Tag, könnten Sie mir kurz erläutern was hinter dem Begriff “Elektrolyse” und “Wasserstoff” steckt. 

Energiewende

Anonym, 20. April 2022

Hallo Bürgerdialog Stromnetz. Mich interessiert folgendes: Was muss ich mir unter Stromspeichern vorstellen?

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