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Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt. Transparenz und Dialog sind dabei von zentraler Bedeutung. Der Bürgerdialog Stromnetz versteht sich als Moderator im Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen, Verbänden, Wissenschaft, Bund, Ländern und Kommunen sowie den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur.

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Fragen zum Thema: Alle Themen

Technik

Martin Preyer, 15. April 2021

Wie hoch ist der Transportverlust bei Stromleitungen? Bitte ca Prozentsatz für verschiedene Leitungslängen sowie für Erd- und Seekabel nennen.

Vielen Dank.

Natur- und Umweltschutz

Planung und Genehmigung

J.G., 31. März 2021

Hallo Team Bürgerdialog Stromnetz,

ich wohne in Norddeutschland; mich interessiert die Frage:

Wie überquert der Suedlink eigentlich die Elbe?

Viele Grüße,

J.G.

Natur- und Umweltschutz

Technik

S., 30. März 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe folgende Fragen zum Netzausbau in NRW:

  • Wo lässt sich in Raesfeld (NRW) entlang der EnLAG 05 innerhalb der Stadt Raesfeld, das Erdkabel der Leitung Dörpen West – Niederrhein anschauen?
  • Wo sind Teile der Erkabelleitungen einzusehen?

Danke und Gruß

S. 

Energiewende

H. F. , 29. März 2021

Hallo Bürgerdialog Stromnetz,

der Bosch-Konzern plant schon seit Jahren „mit uns, der Partei die Grünen, den weltweit größten Energiespeicher im Land der Energiewende“.
Genau mit den genannten Worten hat diese Vereinbarung die Partei „Die Grünen“ in mehreren persönlichen Verlautbarungen von Funktionsträgern der Grünen bekanntgegeben.
In Heilbronn haben EnBW und Boschkonzern ein Lithium-Ionen-Energie-Versuchsspeicherprojekt durchgezogen, die „Kraftwerksbatterie Heilbronn“.
Frage zur „weltweit größten Lithium-Ionen-Energiespeicher“-Planung Kupferzell:
In welchem rechtlichen Verhältnis stehen die Transnet und Bosch-Konzern?“

Viele Grüße,

H.F.

Technik

S., 26. März 2021

Liebes Bürgerdialog Stromnetz Team,

Wo befinden sich in NRW Erdkabel-Projekt Baustellen?

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen
S. 

Gesundheitsschutz

Technik

A.M., 25. März 2021

Hallo Bürgerdialog Stromnetz,

könnten Sie mir bitte diese Frage beantworten:
Kann es zu Lärmbelästigung durch neue Stromleitungen kommen?

Viele Grüße,
A.M.

Energiewende

Technik

Herr F. , 25. März 2021

Hallo Bürgerdialog Stromnetz,

als Grund für die Notwendigkeit des Netzausbau wird oft angegeben, dass zukünftig mehr Windstrom aus dem Norden Deutschlands in den Süden und Westen des Landes transportiert werden muss. Aber gibt es in Norddeutschland überhaupt mehr Windstrom als vor Ort benötigt wird, sodass dieser in andere Regionen transportiert werden kann?

Mit freundlichen Grüßen

N. F.

Natur- und Umweltschutz

A. , 24. März 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie wird der Stromverbrauch sich in Zukunft entwickeln? Welchen ökologischen Fußabdruck tragen die Unmengen von digitalen Geräten (Energie und Elektroschrott)? Wie geht man damit um?

Danke und viele Grüße

A. 

5 Kommentare

Ann Kathrin Sill

Hallo Herr Lüttich,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zu Ihrer Anfrage können wir Ihnen Folgendes mitteilen: Die Bundesnetzagentur wendet bei der Prüfung der Erforderlichkeit einer Maßnahme Kriterien an, die über die von den Übertragungsnetzbetreibern zugrunde gelegten Planungskriterien hinausgehen.

Bezüglich der Prüfung von Erforderlichkeitskriterien führt die Bundesnetzagentur im aktuell bestätigten Netzentwicklungsplan 2030 (2019) Folgendes aus:

„Maßnahmen sollten auch gegenüber Veränderungen von gesetzlichen oder sonstigen Rahmenbedingungen stabil und zukunftsfest sein, um keine unnötigen Ressourcen zu verbrauchen. Eine Maßnahme ist in diesem Sinne erst dann erforderlich, wenn sie auch gegenüber Veränderungen der Netzentwicklungsplanung in einem gewissen Maße widerstandsfähig und damit robust ist. Dies wird einerseits schon dadurch erreicht, dass eine Maßnahme in allen betrachteten Szenarien in mehreren Stunden wirksam sein muss und andererseits durch das Erforderlichkeitskriterium“ (BNetzA, 2019, Bestätigung des Netzentwicklungsplans Strom für das Zieljahr 2030, S.50).

Das von Ihnen genannte Kriterium zur Prüfung der Auslastung einer Leitung ist dabei eines von mehreren Kriterien. Konkret wird in diesem Zusammenhang Folgendes untersucht:

„Zur Bestimmung der Auslastung einer Leitung betrachtet die Bundesnetzagentur die zugehörigen Jahresauslastungskurven. Eine Maßnahme gilt als erforderlich, wenn sie zu einem Zeitpunkt des jeweils betrachteten Jahres zu mindestens 20 Prozent ausgelastet ist. In der Regel würde eine Auslastung von 20% bei einer typischen Netzausbaumaßnahme (380 kV Doppelleitung mit 3600 A) einem Lastfluss von knapp 1.000 MW entsprechen“ (BNetzA, 2019, Bestätigung des Netzentwicklungsplans Strom für das Zieljahr 2030, S.50).

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Bürgerdialog Stromnetz-Team

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Heide Förnzler

1.)
Der Bosch-Konzern plant schon seit Jahren „mit uns, der Partei die Grünen, den weltweit größten Energiespeicher im Land der Energiewende“.
Genau mit den genannten Worten hat diese Vereinbarung die Partei „Die Grünen“ in mehreren persönlichen Verlautbarungen von Funktionsträgern der Grünen bekanntgegeben.
2.)
In Heilbronn haben EnBW und Boschkonzern ein Lithium-Ionen-Energie-Versuchsspeicherprojekt durchgezogen, die „Kraftwerksbatterie Heilbronn“.
Frage
zur „weltweit größten Lithium-Ionen-Energiespeicher“-Planung Kupferzell:
>>>>In welchem rechtlichen Verhältnis stehen die Transnet und Bosch-Konzern?<<<<

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Martin Preyer

Wie hoch ist der Transportverlust bei Stromleitungen? Bitte ca Prozentsatz für verschiedene Leitungslängen sowie für Erd- und Seekabel nennen.
Vielen Dank.

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Christoph Strebel

In vielen Dörfern wird beklagt, sass die am Ortsrand verlaufende neue Trasse die Entwicklung be- oder verhindert. Also weiter Häuser oder Dorfviertel nicht gebaut werden können.
In Berlin wird 1x quer durch die Stadt im Schildvortrieb ein Tunnel gegraben für eine 380kV- Leitung.
Wenn bei Neubau der Kanalisation Gräben ausgehoben werden, sehen die ziemlich breit und tief aus.
Vielleicht könnte man unter einer Dorfstrasse einen Unterpflaster-Tunnel in offener Bauweise errichten, der die 380kV genauso trägt wie alle anderen Leitungen, die man so braucht in einem Dorf.

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Redaktion Bürgerdialog Stromnetz

Sehr geehrter Herr Strebel,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Gerne gehen wir auf Ihre Aussagen ein und hoffen Ihnen die Thematik etwas näherzubringen.

Sie haben recht, dass der Bau von Leitungen einen Eingriff in die Entwicklung von Kommunen und Ortschaften darstellen kann. Deshalb wird vor Baubeginn sorgfältig geprüft, ob und inwiefern die Errichtung einer Stromleitung in den jeweiligen Ortschaften möglich ist. Für den Bau von Stromübertragungsleitungen gibt es verschiedene Verfahren und Zuständigkeiten. Die von Ihnen angesprochenen 380-kV-Leitungen werden durch einen sogenannten Planfeststellungsbeschluss konkretisiert.

Dieser legt, wie eine Baugenehmigung, alle wichtigen Details der zukünftigen Höchstspannungsleitung fest. Dazu gehören unter anderem der genaue Verlauf der Trasse, die Bauart und die zu verwendende Übertragungstechnik. Grundlage der Planfeststellung sind das Raumordnungsverfahren oder die Bundesfachplanung, in denen ein bis zu 1 km breiter Korridor bestimmt wird, in dem die Leitung verbindlich langlaufen wird.

Im Rahmen der Planungs- und Genehmigungsphase gilt ein sogenanntes Bündelungsgebot, welches im Bundesnaturschutz- und im Raumordnungsgesetz verankert ist. Es besagt, dass neue Stromleitungen möglichst entlang von bestehenden Linien-Infrastrukturen wie Bahntrassen, Kanälen, Autobahnen oder aber neben bereits bestehenden Stromtrassen gebaut werden sollen. Indem die Stromnetzinfrastruktur mit der bestehenden Infrastruktur „gebündelt“ wird, sollen Freiräume erhalten und neue Zerschneidungen der Landschaft vermieden werden. Das von Ihnen genannte Beispiel der Berliner Kabeldiagonale, fand seine Anfänge im Jahr 1978 und wird seitdem etappenweise erweitert und ausgebaut. Es entsteht in Berlin demnach kein komplett neues Tunnelsystem zur Stromversorgung.

Allgemein sieht der Gesetzgeber zwei Varianten des Netzausbaus vor. Den Bau von Freileitungen sowie den Bau von Erdkabeln. Welche Variante gewählt wird, hängt unter anderem von den Gegebenheiten der betroffenen Region ab und wird individuell analysiert. Zusätzlich unterscheidet sich der Einsatz von Erdkabeln bei der Übertragungsart des Stroms, der Dreh- oder der Gleichstromübertragung. Aufgrund der unterschiedlichen physikalischen Gegebenheiten eignen sich Erdkabel bei Drehstrom nur über kürzere Distanzen oder bei geringeren Spannungen. Die Gleichstromübertragung eignet sich bei höheren Stromspannungen und längere Distanzen via Erdkabel. Mit den Ende 2015 verabschiedeten Änderungen des Bundesbedarfsplangesetzes hat der Gesetzgeber den Erdkabelvorrang für Gleichstromleitungen eingeführt. Zuvor hatten Freileitungen den Vorrang und Erdkabel waren die Ausnahme.

Falls Sie an weiteren Informationen zur Technik von Erdkabeln und wann diese eingesetzt werden interessiert sind, können Sie gerne auf unserer Website unter folgendem Link mehr dazu erfahren: https://www.buergerdialog-stromnetz.de/wissenswertes/technik/

Wir freuen uns weiterhin über den Dialog mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Team Bürgerdialog Stromnetz

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