Ihr Feedback zu diesem Internetauftritt würden wir sehr begrüßen

Dieses wird unabhängig durch das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer (FÖV) erhoben. Hier geht es zum Feedback-Formular (externe Internetseite).

Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt. Transparenz und Dialog sind dabei von zentraler Bedeutung. Der Bürgerdialog Stromnetz versteht sich als Moderator im Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen, Verbänden, Wissenschaft, Bund, Ländern und Kommunen sowie den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur.

Stellen Sie uns Ihre Fragen zum Stromnetzausbau oder teilen Sie Ihre Meinung in unserem Online-Bürgerbüro.

Bitte beachten Sie dabei unsere Dialogregeln und Hinweise zum Datenschutz.

Fragen zum Thema: Alle Themen

Technik

Peter Stern, 29. September 2021

Ich habe mit interesse Ihre Artikel verfolgt
leider befassen sich fast alle nur mit Einzelfragen wie zum Beispiel Elektroautos
Wir produzieren laut meinen Informationen derzeit mit ca. 29456 Windkraftanlagen, 9500 Biogasanlagen und ca. 2 Mio Photovoltaik-Anlagen ca. 24 % des aktuellen Strombedarfs
mit 40 Mio Verbrenner Autos, 43 Mio Haushalten mit vorwiegend Gas und Ölheizungen und
einer Industrie die in großen Teilen mit fossilen Energieträgern.(Zahlen von 2019)
Derzeit brauchen wir ca. 545 Terrawatt Stunden.
Wieviel Strom werden wir nach Ihren Berechnungen brauchen um ohne ÖL und Gas auszukommen.
Wieviele Windräder und Solaranlagen und Leitungen werden wir brauchen.
Mit welchen Kosten rechnen Sie
Mit welchen Kosten rechnen Sie pro Haushalt für Solaranlage, Heizungsanlage, energetische Sanierung (diese muss ja privat finanziert werden)

Da man zu diesen Fragen derzeit kein Zahlenmaterial öffentlich finden kann wäre ich Ihnen für eine Antwort dankbar

mfg
P. Stern

Technik

A., 27. September 2021

Ist bei Erdkabeln eine veränderte Schneedecke bei Schneefall im Winter zu erwarten?

Planung und Genehmigung

Thomas Karbowski, 22. September 2021

Gut zu wissen, dass es keinen gesetzlichen Mindestabstand zwischen einer Stromleitung und einem Wohnhaus gibt. Mein Onkel möchte sich ein neues Wohnhaus auf dem Lande errichten lassen. Er freut sich, dass er den Abstand zwischen seinem Wohnhaus und der nächsten Stromleitung nicht genau zu berechnen hat.

Energiewende

Heiko Roß, 21. September 2021

Die Tankstellen müssten eigentlich wissen, wie viele PKW zeitgleich tanken, damit wäre ein Rückschluß auch auf e-mobile möglich (längere Ladezeiten wären zu berücksichtigen).
Wir haben in D 14.000 Tankstellen, oben wurde auch die Zahl von 85.000 Zapfsäulen genannt. Auf der anderen Seite hört man Zahlen von bis zu 440.000 Ladesäulen (mit welcher Leistung?). Trotzdem würde ich mir über die Leistungsspitze durch e-Mobilität wie die Netzbetreiber keine Sorgen machen, da wir zukünftig (hoffentlich) verstärkt Batteriespeicher einsetzen, die als „Vielzweck- Speicher (Multi- Purpose)“ helfen, Spitzenbelastungen z. B. durch E- Mobilität zu puffern. Propagiert der Bundesverband Energiespeicher seit Jahren, mal schauen, was der nächste Energieminister so in Sachen Speicher auf die Kette bekommt. Das Gute: Weniger als die letzten Jahre kann kein Wirtschaftsminister erreichen, Peter Altmaiers Benchmark wird kaum zu unterbieten sein ;-).

Gesundheitsschutz

Thomas Strauß, 20. September 2021

Manche Menschen reagieren empfindlicher als andere auf Elektro-Smog. Hochspannungsleitungen, die über einem Hausdach oder einer Laube verlaufen, sind naturgemäß eine ähnliche Bedrohung wie Flugzeuge, deren Routen über Häuserdächer verlaufen. Es droht eine permanente Absturzgefahr. Die mag sehr gering sein, aber nicht Null. Eine abgerissene 110kV-Leitung würde eine erhebliche Lebensgefahr bedeuten und ein Haus wahrscheinlich in Brand setzen.

Technik

Robin Hettich, 15. September 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
wäre für den Ausbau der Stromtrassen (Mobilitätswende) genügend Rohstoffe vorhanden?
Aluminium gibt es im Überfluss, aber wie sieht es mit Kupfer aus?
Mit freundlichen Grüßen
R.Hettich

Energiewende

uwe sandmann, 25. August 2021

hat eigentlich schon mal einer darann gedacht das es gerade zu Ferienbeginn auf den Autobahnen
zu teilweise chaotischen Zuständen an den Tankstellen kommt. Oder will man dann über intelligente Apps den Bürgern beibringen wann und wohin sie fahren müssen? Weil es ist zwar genügend elektrische Leistung im gesamten bundesweiten Netz vorhanden aber eben dort wo die grad gebraucht wird ist Ende der Fahnenstange.Nun gut Ferien beginnen schon am ersten Tag, verbring ich den eben irgendwo in der Pampa wenn ich es mit dem letzen Watt noch bis dahin schaffe.
Irgendwie muss persönliche Freiheit und Umweltschutz auch zusammenpassen. Und da gehören Alternativen her. Aber wie immer wird Framing betrieben , Verbrenner vertäufeln E-Antrieb der Engel.

Energiewende

Stefan Oehler, 25. August 2021

Strom- Verteilung oder Zuteilung?

Stromtrassen innerhalb Europas werden wohl schneller ausgebaut, aber das ist nur die halbe Miete. Spannend wird die Stromverteilung auf den letzten Metern von der Strasse bis zur Steckdose. Dort kündigt sich ein Flaschenhals an, denn die Anschlussleistungen pro Gebäude sind begrenzt. Sobald die Häuser mit E-Autos, Elektro-Wärmepumpen oder Klimaanlagen aufgerüstet werden, muss aber diese Hausanschlussleistung flächendeckend erhöht werden. Pro E-Auto um 12 kW, zzgl. Wärmepumpen, zzgl. Lüftung, Klimatisierung, Warmwasser, Heizung, IT usw. Die bestehenden Stromleitungen und Trafos in den Strassen werden nicht lange mithalten.

Tiefgaragen werden nach und nach vollständig mit Ladestationen aufgerüstet. Die E-Autos werden eine hohe Gleichzeitigkeit fordern, denn sie saugen an normalen Ladesäulen 5-8 Stunden. Es wird deutschlandweit zu systematischen Kapazitätsengpässen kommen, denn die Stadtwerke bereiten sich auf diese flächendeckende Ausweitung der Stromversorgung bisher noch gar nicht vor. Die Beantragung von mehr Anschlussleistung läuft derzeit nach dem Prinzip „first come – first serve“ und wenn die Kapazitäten in einer Strasse ausgeschöpft sind, wird es Wartelisten oder Zuteilungsfenster geben.

Die nächste Herausforderung sind Ladestationen für Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Deren Autos werden bisher irgendwo im Quartier in einer verfügbaren Parklücke geparkt. Sie stehen somit nicht vor dem eigenen MFH. Wie sollen all diese Autos aufgeladen werden? Das Problem liesse sich in Quartiers- Parkhäusern mit Ladestationen lösen. Das würde die zugeparkten Strassen auflösen und ein Aufladen ermöglichen. Aber wer baut all diese Parkhäuser, wo werden die Grundstücke dafür gefunden und kann sich jeder Mieter so einen Parkplatz leisten? Die Strommenge wäre wohl da, die Verteilung muss dringend angegangen werden.

Stellen Sie uns Ihre Frage

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Sie wird nur zu persönlichen Beantwortung von Fragen und bei eventuellen Rückfragen verwendet. Mehr dazu in unseren Informationen zum Datenschutz.

* Bitte füllen Sie diese Pflichtfelder aus.