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Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt. Transparenz und Dialog sind dabei von zentraler Bedeutung. Der Bürgerdialog Stromnetz versteht sich als Moderator im Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen, Verbänden, Wissenschaft, Bund, Ländern und Kommunen sowie den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur.

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Fragen zum Thema: Alle Themen

Technik

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Christoph S., 20. Mai 2015

N-1-Sicherheit?

Stromleitungen werden sonst so geplant, dass bei Ausfall einer wichtigen Komponente alle anderen zusammen noch ausreichen, um den gesamten gerade fließenden Strom zu übertragen. Die HGÜ-Leitungen sind aber immer nur je eine Leitung. Wenn die plötzlich ausfällt, wo bleibt dann die Reserve?
Ist üblicherweise die n-1-Sicherheit auch dann gewährleistet, wenn ein beliebiger Strommast mit mehreren Systemen daran zerstört wird?

Technik

Christoph S. , 20. Mai 2015

Bündelleiter mit noch mehr Drähten? Größere Stromstärke?

Bei Wechselstromleitungen hab ich gelernt, dass man Bündelleiter mit 3 oder 4 Drähten verwendet, um die Koronaspannung zu verkleinern. Bei geringeren Spannungen werden sie explizit auch verwendet, um größere Ströme zu übertragen. Warum hängt man nicht einfach 8 oder 12 Drähte statt der 4 in einen Bündelleiter, um die Stromstärkte anzuheben und dann mit einem System aus 3 Drähten statt 680MW dann 1300MW oder gar 2000MW zu übertragen?

Energiewende

G., 18. Mai 2015

Warum werden Stromtrassen errichtet, obwohl in dem Sektor Stromspeicherung neue Projekte aufgelegt werden?

Es gibt gute Ideen, Umwandlung von Energie in Gase, der Transport wäre effizienter als über Stromtrassen welche gesundheitsgefährdend sind.
Bspw Exytron.

Planung und Genehmigung

G., 18. Mai 2015

Warum werden einige Projekte nicht mehr auf Länderebene, sondern auf Bundesebene geplant?

Planung und Genehmigung

E., 18. Mai 2015

Warum wehren sich die Hessen und Bayern so gegen die Stromtrassen und Windkraft? Sie blockieren den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland.

Dort wo die Trassen verlaufen ( Für die Windkraft im Norden und für die Einspeisung Solaranlagen ) da werden die Bürger schlecht informiert über das was Strom ist. Den es vieles Aberglaube was man da den Bürgern über Elektrosmog erzählt.
Auch ist es Traurig das die Bürger zwar gern Fliegen aber den Flughafen nicht wollen. So ist es mit der Windkraft und Solar nur nicht vor meiner Haustür ( da wo Politiker und Vermögende wohnen wird nicht gebaut ? Man will den Strom aus der Steckdose aber keinen Beitrag leisten. Und auf Anfragen antworten die Parteien ja auch nicht sie schweigen verweigern die Auskunft.
Den wenn 2022 die Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollten alle Bundesländer ihren Beitrag leisten auch die Bürger sonst kann die Grundlast nicht gewährleistet werden. In Rheinland Pfalz sind die Bürger offener für Windkraft als in Hessen und Bayern.Das ist unsolidarisch.
Den alle wollen Strom aber nicht vor der Haustür und jeder Verzögerung wird uns Wirtschaftlich abhängen lassen. Und die Arbeitsplätze gehen ins Ausland.
Die Kommunale Planung zeigt, dass sich die Bürgermeister und die Ämter keine gute Aufklärung betreiben . Die Behörden arbeiten nicht miteinander sondern gegeneinander was man ja wieder sieht Bayern will die Stromtrassen nicht aber den Strom das zeigt, dass Deutschland Technik Feindlich wird. Den wenn wir Exportweltmeister weiter sein wollen das nicht so kurzsichtig gedacht werden.

2 Kommentare

Ann Kathrin Sill

Hallo Herr Lüttich,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zu Ihrer Anfrage können wir Ihnen Folgendes mitteilen: Die Bundesnetzagentur wendet bei der Prüfung der Erforderlichkeit einer Maßnahme Kriterien an, die über die von den Übertragungsnetzbetreibern zugrunde gelegten Planungskriterien hinausgehen.

Bezüglich der Prüfung von Erforderlichkeitskriterien führt die Bundesnetzagentur im aktuell bestätigten Netzentwicklungsplan 2030 (2019) Folgendes aus:

„Maßnahmen sollten auch gegenüber Veränderungen von gesetzlichen oder sonstigen Rahmenbedingungen stabil und zukunftsfest sein, um keine unnötigen Ressourcen zu verbrauchen. Eine Maßnahme ist in diesem Sinne erst dann erforderlich, wenn sie auch gegenüber Veränderungen der Netzentwicklungsplanung in einem gewissen Maße widerstandsfähig und damit robust ist. Dies wird einerseits schon dadurch erreicht, dass eine Maßnahme in allen betrachteten Szenarien in mehreren Stunden wirksam sein muss und andererseits durch das Erforderlichkeitskriterium“ (BNetzA, 2019, Bestätigung des Netzentwicklungsplans Strom für das Zieljahr 2030, S.50).

Das von Ihnen genannte Kriterium zur Prüfung der Auslastung einer Leitung ist dabei eines von mehreren Kriterien. Konkret wird in diesem Zusammenhang Folgendes untersucht:

„Zur Bestimmung der Auslastung einer Leitung betrachtet die Bundesnetzagentur die zugehörigen Jahresauslastungskurven. Eine Maßnahme gilt als erforderlich, wenn sie zu einem Zeitpunkt des jeweils betrachteten Jahres zu mindestens 20 Prozent ausgelastet ist. In der Regel würde eine Auslastung von 20% bei einer typischen Netzausbaumaßnahme (380 kV Doppelleitung mit 3600 A) einem Lastfluss von knapp 1.000 MW entsprechen“ (BNetzA, 2019, Bestätigung des Netzentwicklungsplans Strom für das Zieljahr 2030, S.50).

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Bürgerdialog Stromnetz-Team

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Heide Förnzler

1.)
Der Bosch-Konzern plant schon seit Jahren „mit uns, der Partei die Grünen, den weltweit größten Energiespeicher im Land der Energiewende“.
Genau mit den genannten Worten hat diese Vereinbarung die Partei „Die Grünen“ in mehreren persönlichen Verlautbarungen von Funktionsträgern der Grünen bekanntgegeben.
2.)
In Heilbronn haben EnBW und Boschkonzern ein Lithium-Ionen-Energie-Versuchsspeicherprojekt durchgezogen, die „Kraftwerksbatterie Heilbronn“.
Frage
zur „weltweit größten Lithium-Ionen-Energiespeicher“-Planung Kupferzell:
>>>>In welchem rechtlichen Verhältnis stehen die Transnet und Bosch-Konzern?<<<<

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