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Basisinformationen

Grundsätzliche Informationen zum Netzausbau

Infolge der Energiewende wird unser Strom künftig mit erneuerbaren Energien erzeugt. Damit einher geht, dass der Strom dezentraler und weiter entfernt von den Verbrauchszentren als bisher erzeugt wird. Vor allem der in Nord- und Ostdeutschland erzeugte Windstrom muss zu den Verbrauchsschwerpunkten im Süden und Westen transportiert werden.

Zu bestimmten Zeiten kann es auch sein, dass der in Süddeutschland produzierte Solarstrom in den Norden übertragen werden muss. Momentan kann es passieren, dass unser Stromnetz den
erneuerbar erzeugten Strom nicht komplett aufnehmen und weitertransportieren kann. Das kann zu Überlastungen führen. Um das Netz vor Überlastungen zu schützen, müssen die Anlagen, die die erneuerbare Energie erzeugen, dann abgeschaltet werden.

Zudem liefern die erneuerbaren Energieträger nicht immer konstant dieselbe Strommenge. Die Herausforderung: Auch bei wetterbedingten Schwankungen der Stromerzeugung muss gewährleistet sein, dass ausreichend Energie im System verfügbar ist. Allerdings ist es auf absehbare Zeit zu teuer, den Strom im benötigten Umfang zu speichern.

Um den dargestellten Herausforderungen zu begegnen, müssen in Deutschland mehrere Tausend Kilometer Stromleitungen modernisiert oder neu gebaut werden. Die Karte auf der nächsten Seite zeigt alle Netzausbau-Vorhaben aus dem Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) und dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG).

Die aktuelle Karte der Ausbauvorhaben finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur.

Die Bundesnetzagentur informiert über die aktuellen Planungs- und Baufortschritte von Leitungsvorhaben im Übertragungsnetz
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